Polizei stoppt Raser

Mit 100 km/h zum Freitagsgebet

Nürnberg - Mit mehr als 100 Stundenkilometern ist ein Mann durch Nürnberg gerast - und seine Begründung ließ die Verkehrspolizei staunen.

Er sei auf dem Weg zum Freitagsgebet gewesen und habe nicht zu spät kommen wollen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, muss der 30-Jährige jetzt ein Bußgeld von 280 Euro bezahlen und kassiert vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei, weil er die Grenze von 50 km/h deutlich überschritten hatte. Zudem muss er zwei Monate lang zu Fuß zum Freitagsgebet - er muss seinen Führerschein abgeben. Das Freitagsgebet ist eine religiöse Übung im Islam.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Meistgelesene Artikel

Was fällt da Ekliges vom Himmel? Mysteriöser Brocken trifft Auto in Augsburg 
Als am Freitag etwas auf sein Auto kracht, erschreckt sich der Augsburger Autofahrer Harald Braun.  Hinter dem Vorfall könnte eine kuriose Erklärung stecken. 
Was fällt da Ekliges vom Himmel? Mysteriöser Brocken trifft Auto in Augsburg 
Nach Massenschlägerei mitten in Waldkraiburg: Polizei hat außergewöhnliche Bitte an die Bevölkerung
In Waldkraibrug kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen rund 20 Asylbewerbern, bei der auch Polizeibeamte bedrängt wurden. Jetzt greift die Kripo zu …
Nach Massenschlägerei mitten in Waldkraiburg: Polizei hat außergewöhnliche Bitte an die Bevölkerung
Sind Diktate von gestern? Bildungs-Experten streiten um den  richtigen Weg
Lernen Bayerns Grundschüler noch richtig Rechtschreibung? Ein Lehrerverbandschef fordert das Verbot einer umstrittenen Lehrmethode – und dafür mehr benotete Diktate. Er …
Sind Diktate von gestern? Bildungs-Experten streiten um den  richtigen Weg
Engländerinnen geraten am Königssee in Absturzgefahr: Notruf als ein Gewitter aufzieht
Zwei Frauen steckten am Kesselbach in absturzgefährlichem Gelände fest. Für die Einsatzkräfte war die Rettung eine Herausforderung. 
Engländerinnen geraten am Königssee in Absturzgefahr: Notruf als ein Gewitter aufzieht

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion