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„Da bahnt sich was an“: Wetter in Bayern steuert auf Frost-Sturz zu

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Von: Felix Herz

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Nach einem milden Start in den November wird es nun kälter und kälter. Der Trend setzt sich auch im Dezember fort – ein Problem bleibt aber bestehen.

München – Nach einem außergewöhnlich warmen Herbst scheint man hinsichtlich des Wetters in Bayern nun auf einem Weg zu sein, der mehr der Normalität entspricht: Es wird kälter. Ein Blick auf die Wetter-Vorhersage für die nächsten ein bis zwei Wochen zeigt einen anhaltenden Temperaturabfall für den Freistaat.

Wetter in Bayern: Meteorologe überzeugt – „da bahnt sich was an“

Im Wetter-Video des YouTube-Kanals wetternet zeigt Meteorologe Dominik Jung zunächst die erwartete Temperaturabweichung für den Monat Dezember. Und im Gegensatz zum Trend des Spätsommers und früheren Herbstes ist diese derzeit nicht mehr so stark. Laut Wettermodell Noah wird es im letzten Monat des Jahres „nur“ etwa 0,5 bis ein Grad wärmer als gewöhnlich. Das gilt für den Großteil von Europa – nur in Skandinavien wird es eher ein bis zwei Grad zu warm.

Am Dienstag, 22. November, sorgt das Tief Valerie noch für eine Luftmassengrenze in Deutschland. Für Bayern bedeutet diese, dass es etwas kälter ist als in anderen Teilen Deutschlands. Zwischen fünf (Süden Bayerns) und sieben Grad (Norden Bayerns) pendeln sich die Temperaturen tagsüber ein. Zwischen Mittwoch, 23. November, und Freitag, 25. November, wird es minimal wärmer, in Nürnberg sind sieben Grad möglich, in München sogar acht Grad. In diesem Bereich bewegt sich das Bayern-Wetter auch bis zum Monatsende kommende der Woche.

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Dezember-Wetter in Bayern: Mehr kalte Luft

Beim Blick auf die Ensemble-Vorhersage, bei der mehrere Wetter-Läufe vorhergesagt und nebeneinander gelegt werden, zeigt sich ein neues Bild im Vergleich zu den letzten Wochen. Inzwischen gibt es weitere Läufe, die Temperaturen von teils deutlich unter null Grad prognostizieren. „Es bahnt sich da was an“, kommentiert Diplom-Meteorologe Dominik Jung bei wetternet.

Die Temperaturen in Bayern sinken weiter – und noch kältere Luft scheint auf dem Weg in den Freistaat zu sein. (Symbolbild)
Die Temperaturen in Bayern sinken weiter – und noch kältere Luft scheint auf dem Weg in den Freistaat zu sein. (Symbolbild) © imagebroker/theissen / IMAGO

„Da kommt wahrscheinlich nochmal so ein Schwall kalter Luft herein“, erklärt Jung mit Blick auf den Dezemberanfang in Süddeutschland. Einzelne Vorhersagen zeigen Temperaturen von bis zu minus zehn Grad – ganz so kalt wird es wohl nicht kommen, doch der Trend ist klar: Im Dezember bewegt sich Bayern entlang der Null-Grad-Grenze, mal etwas darunter, mal etwas darüber.

Ein Problem bleibt aber: der Niederschlag. Bereits zu Beginn des wetternet-Videos erklärt Jung anhand der Wetterkarte, dass die Niederschlagsmenge auch in Bayern weiterhin geringer ausfallen wird, als gewöhnlich. Ein Umstand, der vor allem hinsichtlich Tierwelt und Natur weiter Sorge bereitet. Zu Beginn des kommenden Jahres schlägt das Pendel, der aktuellen Prognose nach, wieder mehr in Richtung Normalität aus – doch erfahrungsgemäß kann sich dies in den kommenden Wochen auch noch ändern. (fhz)

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