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Im Steinernen Meer stürzte ein 53-Jähriger mehr als 100 Meter in die Tiefe.

Im Steinernen Meer

Bergsteiger (53) stürzt 120 Meter in den Tod - vor den Augen seines Sohnes

Eine Schneeschuhwanderung mit seinem Sohn im Steinernen Meer endete für einen 53-Jährigen tödlich. Im steilen Gelände verlor er den Halt und stürzte über 100 Meter in die Tiefe.

Schönau am Königssee - 120 Meter in die Tiefe gestürzt ist ein Bergsteiger an der Sigeretplatte im Steinernen Meer (Landkreis Berchtesgadener Land). Der 24-jährige Sohn des 53-Jährigen hat alles mit angesehen. Wie die Polizei berichtet, starteten die beiden Bergsteiger aus dem Landkreis Ludwigslust-Pachim (Mecklenburg-Vorpommern) am 27. Februar eine mehrtägige Schneeschuhtour im Steinernen Meer kurz vor der österreichischen Grenze. 

Nach einer zweitägigen Wanderung begannen Vater und Sohn am 1. März mit dem Abstieg. Dabei wurde das Gelände immer steiler, sie mussten die Schneeschuhe ausziehen und sich an Sträuchern festhalten. Während des Abstiegs stellte der Sohn fest, dass der Abstieg nicht mehr möglich war. Fast zeitgleich rutschte sein Vater ab. Der 53-Jährige versuchte offenbar noch, sich an Ästen an der Felswand festzuhalten, bekam aber keinen zu fassen und stürzte die steile, 120 Meter tiefe Felswand von der Sigeretplatte bis zum Wandfuß in die Tiefe. Er überlebte den Sturz nicht.

Mäßige Lawinen-Gefahr in den Alpen: Darum ist dennoch Vorsicht geboten

Die gerufene Bergwacht und ein Polizeibergführer konnten nur noch die Leiche des 53-Jährigen bergen und brachten sie mit einem Polizeihubschrauber ins Tal. Den Sohn brachten sie ebenfalls in Sicherheit. Im Tal betreuten drei Krisenberater den 24-Jährigen und weitere Angehörige, die sich nach der Wanderung mit ihm und seinem Vater treffen wollten. 

Mehr Informationen zu dem tragischen Unfall lesen Sie auf bgland24.de*.

*bgland24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

In diesem Video: Lawine reißt zwei Bergsteiger in den Tod

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