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Mit einem Polizeihubschrauber wurde der tote Bergsteiger geborgen. Warum er abstürzte, ist unklar.

Polizei bittet um Hinweise

Mann stürzt am Grünstein 150 Meter in die Tiefe und stirbt - Identität ungeklärt

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Ein Mann stürzte am Grünstein 150 Meter in die Tiefe - für ihn kam jede Hilfe zu spät. Da er keinen Ausweis bei sich trug, konnte er noch nicht identifiziert werden.

Schönau am Königssee - Am Freitagnachmittag stürzte ein Mann gegen 16.30 Uhr auf der Südseite des Grünsteins in die Tiefe. Die Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden und die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph 14“ konnten dem Mann nicht mehr helfen, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) berichtet. Sie konnten nur noch seinen Tod feststellen.

Schönau am Königssee: Bergsteiger beobachtete Absturz des Mannes

Ein anderer Bergsteiger hatte den Absturz beobachtet und die Retter alarmiert. Vorsorglich wurde der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht zur Betreuung von Betroffenen alarmiert.

Ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) der Polizei nahm anschließend den Unfall auf. Der tödlich verunglückte Mann wurde von der Bergwacht und der Polizei geborgen.

Absturz am Grünstein: Identität des Opfers unklar - Polizei bittet um Hinweise

Da der Mann keine Ausweispapiere bei sich trug, konnte er bisher nicht identifiziert werden, wie das BRK mitteilte. Der Mann hatte ein Bahnticket bei sich. Laut diesem Ticket war er am Donnerstagnachmittag mit dem Zug von Freilassing nach Berchtesgaden gekommen. 

Der Mann war geschätzt 70 Jahre alt, 1,70 Meter groß, hatte graue Haare und einen grauen Bart. Er trug eine dunkelblaue, lange Stoffhose, ein weißes T-Shirt und ein grau-beiges Hemd. Außerdem hatte er eine hellblaue, dicke Jacke bei sich. Wer Angaben zu der Person machen kann, soll sich bei der Polizeiinspektion Berchtesgaden unter der Nummer 08652/94670 melden.

Ein Ort trauert: Auf dem Weg zur Bergmesse am Frauenalpl-Kreuz ist am Sonntag ein 36-jähriger Garmisch-Partenkirchner auf tragische Weise ums Leben gekommen. Einer, den viele Einheimische kannten. Bei einem Familienausflug in den Allgäuer Bergen ist ein Mann vor den Augen seiner Frau und seiner kleinen Tochter in den Tod gestürzt. In Österreich wurden zwei Deutsche nach einer Wanderung tot geborgen. Eine Wanderin war abgerutscht. Bei dem Versuch, ihr zu helfen, stürzte auch ihr Begleiter ab. Ein Junge (12) aus München ist bei einer Wanderung bei Mayrhofen/Tirol von einem Felsbrocken getroffen worden. Er verlor das Gleichgewicht und stürzte vor den Augen seiner Eltern ab.

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