Schüler fordert Schmerzensgeld von der Bahn

Nürnberg - Ein 16-Jähriger fällt nach einem Discobesuch von einer Bahnsteinkante und sein linker Fuß wird von einem Zug überrollt. Jetzt ist der Fall vor Gericht gelandet:

Knapp ein Jahr nach dem tragischen Unfall am Bahnhof Reichenschwand (Kreis Nürnberger Land) setzt sich das Landgericht Nürnberg-Fürth am kommenden Dienstag (15. März) mit der Schadenersatzforderung des Jugendlichen in Höhe von rund 60 000 Euro auseinander.

Der Jugendliche wirft der Deutschen Bahn vor, dass der vereiste Bahnsteig nicht geräumt und damit die Verkehrssicherungspflicht verletzt worden sei. Die Bahn bestreitet den Vorwurf, da es keine vereisten Stellen auf dem Bahnsteig gegeben habe. Zudem geht das Unternehmen davon aus, dass der damals 16-Jährige angetrunken war und seine Version des Unfallhergangs nicht stimmt. Der Schüler war in der Nacht zum Aschermittwoch 2010 von der Bahnsteigkante des Bahnhofs gefallen. Sein linker Fuß musste nach dem Unfall teilweise amputiert werden.

dpa

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