Nach Ausweichmanöver

Schulbus-Unfall am Montagmorgen verläuft glimpflich 

Schreck in der Morgenstunde: Ein voll besetzter Schulbus kommt von der Straße ab. Doch schnell folgt die Erleichterung, niemand ist verletzt. Und für die Insassen fällt nicht einmal die Schule aus.

Schnaittenbach - Ein Unfall mit einem voll besetzten Schulbus ist in der Oberpfalz glimpflich verlaufen, niemand wurde verletzt. Der Bus war am Montagmorgen in einem Waldstück bei Schnaittenbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) unterwegs, als der Fahrer einem entgegenkommenden Schneepflug ausweichen wollte, wie die Polizei mitteilte. Auf der schmalen Kreisstraße scherte der Bus dazu vorsichtig seitlich aus. Dabei geriet die rechte Seite des Fahrzeugs laut Polizei „wie ein sinkendes Schiff“ in das aufgeweichte Bankett am Straßenrand. Dort blieb der mit 42 Kindern und dem Fahrer besetzte Bus in einer bedenklichen Schräglage stecken.

Der Unfall löste einen Großeinsatz aus: Rund 100 Feuerwehrleute, vier Notärzte und ein Rettungshubschrauber kamen zum Unfallort. „Die Kinder waren aber zu keinem Zeitpunkt in ernster Gefahr“, sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr sicherte den Bus mit Holzstützen, die Kinder konnten daraufhin aussteigen. Der beschädigte Bus musste mit einem Spezialschlepper geborgen werden, die Kreisstraße blieb bis zum Mittag gesperrt. Was die Kinder weniger gefreut haben dürfte: Sie wurden mit einem Ersatzbus dann doch noch in die Schule gebracht.

dpa

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