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Das Idyll trügt: Bei einem Nachbarschaftsstreit in Schwabach sind mehrere Menschen verletzt worden (Symbolbild).

Mehrere Verletzte

Nachbarschaftsstreit läuft aus dem Ruder: Mann greift zu „handelsüblichem Haushaltsreiniger“

Vier Tage nachdem in Schwabach mehrere Menschen durch das Einatmen der Dämpfe einer Flüssigkeit verletzt worden sind, steht fest, um welche Substanz es sich gehandelt hat.

Update, 18. August, 17.45 Uhr: Nach Angaben der Polizei von Sonntag fanden Experten bei Untersuchungen „Inhaltsstoffe eines handelsüblichen Haushaltsreinigers“.

Ein Mann soll im Zuge eines Nachbarschaftsstreites die zunächst unbekannte Flüssigkeit am Mittwoch im Garten seiner Nachbarin verschüttet haben. Fünf Anwohner klagten daraufhin über Atemwegsreizungen und Übelkeit. Sie kamen in Krankenhäuser. Auch zwei Polizisten wurden verletzt. Der Polizei zufolge sind alle Verletzten wieder auf dem Weg der Besserung.

Acht Menschen bei Nachbarschaftsstreit verletzt - Feuerwehr und Polizei unter Opfern

Update, 15. August, 9.20 Uhr: Bei einem Nachbarschaftsstreit in Schwabach sind acht Menschen mit einer unbekannten Flüssigkeit verletzt worden. 

Dubiose Substanz in Schwabach: Atemwegsreizungen und Übelkeit bei Einsatzkräften

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurde am Tatort in Schwabach nahe Nürnberg eine unbekannte Substanz gefunden - fünf Anwohner, zwei Polizeibeamte und ein Feuerwehrmann kamen mit Atemwegsreizungen und Übelkeit am Mittwoch ins Krankenhaus.

Einen Tag nach dem Vorfall war noch unklar, um welche Substanz es sich gehandelt hatte. „Die Flüssigkeit wurde vollständig sichergestellt, nun muss im Labor ermittelt werden, was es war“, sagte eine Polizeisprecher am Donnerstag. „Mit dem Ergebnis rechnen wir erst in den nächsten Tagen.“ Auch was sich genau am Tatort abgespielt hatte, war zunächst noch Gegenstand der kriminaltechnischen Untersuchung. „Wir ermitteln aber gegen einen Mann wegen gefährlicher Körperverletzung.“

Die Feuerwehr hatte nach dem Vorfall das Areal großräumig abgesperrt. Insgesamt waren 150 Einsatzkräfte vor Ort. Auch im Sauerland musste die Feuerwehr wegen eines ABC-Alarms ausrücken: Sieben Personen wurden wegen Atemnot und Hustenreiz ins Krankenhaus gebracht, eine unbekannte Substanz hatte die Beschwerden ausgelöst, wie ruhr24.de* berichtet.

Erstmeldung, 14. August, 18.42 Uhr

Schwabach - Mit einer zunächst unbekannten Flüssigkeit hat ein Mann bei einem Nachbarschaftsstreit in Schwabach nahe Nürnberg am Mittwoch fünf Menschen verletzt. Sie klagten, laut Polizei, über Atemwegsreizungen und Übelkeit.

Schwabach: Nachbarstreit eskaliert - dubiose Substanz

Betroffen seien auch zwei Polizeibeamte, die Dämpfe eingeatmet und Atemwegsreizungen erlitten hätten, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Feuerwehr habe das Areal großräumig abgesperrt. „Es wird keine weiteren Verletzten geben“, sagte der Sprecher. Die Feuerwehr prüfe, um welche Substanz es sich handele und wie sie unschädlich zu machen sei.

Ein Gefahrenguttrupp der Feuerwehr ist im Einsatz und dekontaminierte die entsprechenden Stellen auf dem Grundstück.

Die beiden Polizisten und die fünf Anwohner wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Kripo Schwabach sichert Spuren am Tatort und hat Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet, berichtet die Polizei.

In Schwabach eskalierte eine Schlägerei am Wiesn-Wochenende komplett. Ein Mann wurde von einem Auto überrollt und tödlich verletzt - nun sucht die Polizei diese drei Männer.

Das lustvolle Treiben ihrer Nachbarn war für ein Ehepaar in Thüringen offenbar einfach unerträglich. Als dann auch Fleischklopfer und Besen nichts halfen, eskalierte die Situation.

Zwei abgebrannte Autos wegen einer ständig belegten Wäscheleine: Ein Nachbarschaftsstreit der besonders heftigen Art hat unlängst das Landgericht München II beschäftigt, berichtet Merkur.de*.

Zu einem kuriosen Streit um einen Parkplatz kam es in der Nähe von Aschaffenburg. Die zwei Nachbarn stritten sich - bewaffnet mit einem Apfel und einem Elektroschocker. 

dpa/ml


*Merkur.de und ruhr24.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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