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Aus Schwaben wird nicht Westbayern.

Keine Umbenennung

Ha no! Schwaben bleibt Schwaben

Mindelheim - Ausgerechnet ein Zugereister wollte Schwaben in Westbayern umbenennen. Doch der Vorstoß des Chefs der schwäbischen Industrie- und Handelskammer ist sang- und klanglos gescheitert.

Schwäbische und nichtschwäbische CSU-Politiker bis in die höchste bayerische Staatsspitze erteilten einer Umbenennung in „Westbayern“ eine kategorische Absage. „Schwaben, das darf ich auch als bayerischer Ministerpräsident sagen, bleibt Schwaben und ist nicht Ostbayern oder Südbayern oder Westbayern“, erklärte CSU-Chef Horst Seehofer am Samstag beim Bezirksparteitag der Schwaben-CSU in Mindelheim. Der Bezirksvorsitzende Markus Ferber stellte fest: „Wir sind Schwaben und wir schwätzen Schwäbisch.“

Als Grund für eine Umbenennung waren häufige Verwechslungen mit Baden-Württemberg genannt worden. Der Vorschlag stamme ausgerechnet von einem Nichtschwaben, monierten mehrere Teilnehmer: Andreas Kopton, der Chef der IHK Schwaben und Augsburg sei ein zugereister Norddeutscher. Schwaben sei ohnehin noch nie ein Teil Altbayerns gewesen. Aus schwäbischer Sicht wäre Westbayern bestenfalls das westliche Oberbayern zwischen München und Augsburg.

dpa

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