Schwaben profitiert von deutsch-französischem Hubschrauber-Projekt

Rund 377 Millionen Euro öffentliche Gelder aus der EU fließen in den Airbus-Standort nach Donauwörth. Die EU-Kommission begründet die Beihilfe. 

Donauwörth - Das nordschwäbische Werk von Airbus Helicopters profitiert von einem millionenschweren deutsch-französischen Hubschrauber-Projekt. Die EU-Kommission genehmigte am Montag in Brüssel dafür öffentliche Beihilfen in Höhe von rund 377 Millionen Euro. An dem Airbus-Standort Donauwörth werde für den schweren Zivil-Hubschrauber X6 insbesondere der hochmoderne, aus carbonfaserverstärktem Kunststoff bestehende Rumpf entwickelt und produziert, berichtete das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.

Die staatliche Intervention sei gerechtfertigt bei einem so riskanten Vorhaben, das erst auf längere Sicht Aussicht auf Rendite biete, begründete die EU-Kommission die Beihilfe-Genehmigung. Deutschland fördert das Projekt mit 63 Millionen Euro, wobei davon nur 47 Millionen als Beihilfe gelten. Frankreich, wo der neue Hubschrauber montiert wird, gibt für das Projekt 330 Millionen Euro. Die staatliche Förderung besteht aus Darlehen für den Luftfahrtkonzern. Beihilfen müssen von der Brüsseler Behörde genehmigt werden, damit es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Immer noch Unwetterwarnungen für Teile Bayerns: Orkanböen von über 140 Stundenkilometer
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Montag vor Unwettern mit extremen Orkanböen in den bayerischen Regierungsbezirken Schwaben und Oberbayern gewarnt.
Immer noch Unwetterwarnungen für Teile Bayerns: Orkanböen von über 140 Stundenkilometer
Frau gequält und erschlagen - zwölf Jahre Haft wegen Totschlags
Mehr als fünf Stunden lang, soll er seine Frau geschlagen und gequält haben. Als er schließlich den Notarzt rief, war es bereits zu spät. Nun wurde der Mann verurteilt. 
Frau gequält und erschlagen - zwölf Jahre Haft wegen Totschlags
Wagen kracht gegen Baum - Feuerwehrler müssen toten Kameraden bergen
Tragischer Unfall nahe Manching: Am Montag ist ein 42-Jähriger mit seinem Wagen gegen einen Baum gekracht. Die herbeigerufene Feuerwehr erkannte den Fahrer sofort.
Wagen kracht gegen Baum - Feuerwehrler müssen toten Kameraden bergen
Unheimliche Entdeckung: 13-Jährige findet Grabstein ihres Opas im Freizeitpark
Der Horror wurde real, aus dem Spaß eine Anzeige: Der Betreiber des Freizeitparks Geiselwind hat nun die Staatsanwaltschaft am Hals. 
Unheimliche Entdeckung: 13-Jährige findet Grabstein ihres Opas im Freizeitpark

Kommentare