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Nach CSD in Bayern: Offenbar zwei queere Personen verprügelt und getreten

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Von: Katarina Amtmann

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Christopher Street Day in Augsburg
Auf dem CSD in Augsburg soll es einen queerfeindlichen Vorfall gegeben haben. © IMAGO / aal.photo

Nach der Christopher-Street-Day-Parade in Augsburg sollen queere Personen angegriffen worden sein. Viele Menschen zeigten sich geschockt.

Augsburg – „Triggerwarnung Queerfeindliche Gewalt“. So beginnen die Verantwortlichen des Christopher Street Day (CSD) Augsburg ein Statement auf Instagram am 21. Juni.

Christopher Street Day in Augsburg: Zwei queere Personen offenbar angegriffen

Demnach soll sich ein queerfeindlicher Vorfall nach der CSD-Parade am 18. Juni in Augsburg ereignet haben. „Wir sind aktuell sowohl mit der Polizei, als auch mit einer der betroffenen Personen in Kontakt“, heißt es weiter.

„Die betroffenen Personen wurden bedrängt, Regenbogenflaggen entwendet und zerrissen. Zudem wurden zwei queere Personen verprügelt und getreten, als sie bereits am Boden lagen“, zeigen sich die Verantwortlichen in dem Beitrag schockiert. Man sei „erschüttert und traurig“ darüber, dass so etwas in der Friedensstadt Augsburg passiert sei.

Queerfeindliche Gewalt in Augsburg: „Und deswegen brauchen wir den CSD umso mehr“

Der CSD Augsburg e.V. arbeite aktuell an einer Kundgebung gegen queerfeindliche Gewalt. „Lasst uns gemeinsam laut werden und einstehen für eine vielfältige und offene Gesellschaft und gegen Hasskriminaliät“, schließt das Augsburger CSD-Team den Beitrag.

Viele Nutzer reagieren mit traurigen Smileys auf den Text. „Und deswegen brauchen wir den CSD umso mehr“, findet jemand. „War bis 22 Uhr aufm CSD, bis dahin super friedlich. Bin gerade echt geschockt“, kommentiert eine weitere Person.

Warum feiern wir den Christopher Street Day (CSD)?

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Wohl queerfeindliche Gewalt in Augsburg: „Wir stehen an Eurer Seite“

„Unglaublich … ich hoffe, den betroffenen Personen geht es zumindest körperlich wieder gut und sie wissen, dass wir alle hinter ihnen stehen“, lautet ein mutmachender Kommentar. „Wir stehen an Eurer Seite, danken Euch für Euren Einsatz und werden selbst weiter für Freiheit, Toleranz und friedliches Zusammenleben eintreten, als hasserfüllt zuzutreten“, zeigt der CSD Hanau Solidarität.

Viele wünschen den Betroffenen auch schlicht gute Besserung. Ein Journalist (ARD/BR) berichtet auf Twitter ebenfalls über den Vorfall, die Polizei habe demnach Ermittlungen wegen Körperverletzung in einem Fall aufgenommen. (kam)

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