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Alina aus Augsburg spielt „Das perfekte Dinner“ mit ihren Kindern nach – und will eine Kochsendung moderieren

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Von: Thomas Eldersch

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Alina aus Augsburg setzt bei ihrem „perfekten Dinner“ auf die Zauberworte „Cook.Eat.Love“.
Alina aus Augsburg setzt bei ihrem „perfekten Dinner“ auf die Zauberworte „Cook.Eat.Love“. © RTL/ITV Studios

Die Augsburgerin Alina mit ukrainischen Wurzeln kocht für ihre Gäste beim „perfekten Dinner“ Gerichte, die ihr Leben widerspiegeln – mit Erfolg.

Augsburg – Bergfest beim „perfekten Dinner“ in Augsburg. Das Abendessen zur Mitte der Woche darf Kandidatin Alina ausrichten. Die 35-jährige Sozialpädagogin und ambulante Familienhelferin lebt bereits seit 23 Jahren in der Fuggerstadt. Sie ist seit zwölf Jahren verheiratet und hat zwei Töchter. Mit ihnen hat sich die gebürtige Ukrainerin auf die VOX-Sendung vorbereitet. Warum sie nach der Aufzeichnung Blut geleckt hat und was ihr Highlight der Woche war, verrät sie im Interview.

FormatDas perfekte Dinner (VOX)
KandidatinAlina (35)
WohnortAugsburg
Punkte35
MenüCook.Eat.Love
Vorspeise: Grüner Salat, Pinker Lachs und buntes Bruscetta
Hauptgang: Lamm trifft auf Süßkartoffel und Orange
Dessert: Weißer Erdbeertraum

„Das perfekte Dinner“ in Augsburg: Alina will ein Vorbild für ihre Töchter sein

Warum „Das perfekte Dinner“?

Alina: Ich schaue „Das perfekte Dinner“ immer mit meinen Töchtern. Wir sehen die Sendung sehr gerne und spielen sie auch an Feiertagen nach. Meine Kinder waren es auch, die vorschlugen, dass ich doch selbst einmal teilnehmen könnte. Und so beschloss ich, meinen Mädels zu zeigen, dass im Leben alles möglich ist, wenn man etwas möchte. Man sollte es einfach versuchen.

Das ist eine sehr gute Einstellung. Lief denn dann wenigstens alles glatt?

Alina: Was mein Menü betraf, ja. Ich konnte alles umsetzen, was ich vorhatte. Allerdings hätte ich mir mehr Zeit mit meinen Gästen am Tisch gewünscht.

Apropos Gäste – wie war die Gruppe denn so?

Alina: Wir waren fünf Kandidaten mit total unterschiedlichen Charakteren. Wir hatten aber auch einige Gemeinsamkeiten, wie unsere Offenheit Neuem gegenüber und unsere Kochleidenschaft. Und genau diese Mischung sorgte wohl für die gute Stimmung untereinander. Wir verstanden uns so gut, dass wir auch weiterhin Kontakt über WhatsApp haben. Ein weiteres Treffen ist so bald wie möglich eingeplant.

Der Dienstag stand im Zeichen des schwäbischen Menüs von Theresa. Die Faschingsliebhaberin musste an ihrem Kochtag mit ihrem Lampenfieber kämpfen.

„Das perfekte Dinner“ in Augsburg: Alina betreibt einen Kochblog auf Instagram

Als die Zusage ins Haus flatterte, was waren Ihre ersten Gedanken?

Alina: Ich hab sofort an mein Menü gedacht. Als das abgehakt war, überlegte ich mir, wie ich das Essen anrichten und wie ich alles dekorieren wollte. Dann hab ich alle notwendigen Lebensmittel, Getränke und Dekorationen besorgt – teilweise sogar aus anderen Ländern. Zum Beispiel musste ich den israelischen Wein bestellen. Und dann musste zu Hause auch noch einiges umgestellt werden, damit alle genügend Platz hatten.

Eine gute Vorbereitung ist das halbe Leben. Wie war das Kochen? Waren Sie aufgeregt?

Alina: Beim Kochen gefilmt zu werden, machte mir nichts aus. Ich fühlte mich sehr wohl. Ich habe ein Kochblog auf Instagram, da filme ich mich selbst und erkläre Zubereitungsschritte. Deshalb fühlte ich mich vor der Kamera sehr sicher. Aufgeregt war ich eigentlich nur am ersten Tag in der Woche, weil ich nicht wusste, was mich erwartet. Ich hatte das Gefühl, nicht ich selbst sein zu können. An meinem Gastgebertag fühlte ich mich sehr wohl. Beim Kochen und Gäste empfangen war ich in meinem Element und konnte den Tag richtig genießen. Am Ende der Woche war die Anspannung fast weg. Die Kandidaten waren für mich nicht mehr fremd, wir haben uns prima verstanden. Der Gewinn stand überhaupt nicht im Vordergrund.

Tag 3 beim „perfekten Dinner“ in Augsburg. Heute versammelt sich die Runde bei Alina (M.).
Tag 3 beim „perfekten Dinner“ in Augsburg. Heute versammelt sich die Runde bei Alina (M.). © RTL/ITV Studios

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„Das perfekte Dinner“ in Augsburg: Alina will selbst mal eine Kochsendung moderieren

Was war das schönste Erlebnis der Dinner-Woche?

Alina: Wir haben super viel zusammen gelacht. Wir hatten einmal einen richtigen Lachflash, der durch eine lustige Situation entstanden ist. Das war mein Highlight. Aber mir werden auch der erste und der letzte Drehtag in Erinnerung bleiben. Am ersten Tag war die Anspannung sehr groß, da ich nicht wusste, was mich alles erwartet, wer die Kandidaten sind und wie der Dreh abläuft. Am letzten Tag stieg die Anspannung, weil die Woche so schnell vergangen war und die Punktevergabe bevorstand.

Und war Ihr Menü ein Gewinner-Menü?

Alina: Mir ging es vor allem darum, bei meinem Menü meine Vielfältigkeit zu zeigen. Ich wollte besondere Gerichte aus meiner Kultur präsentieren. Die Vorspeise war europäisch geprägt, weil ich den größten Teil meines Lebens in Deutschland verbracht habe und gerne durch Europa reise. Die Hauptspeise kam aus der israelischen Küche. Hier konnte ich meine jüdischen Wurzeln widerspiegeln. Und im Dessert konnte ich meine ukrainische Herkunft zeigen.

Sie sagten, Sie machen einen Kochblog auf Instagram. Könnten Sie sich vorstellen, auch nochmal bei einer Fernsehsendung teilzunehmen?

Alina: Ja, ich würde gerne noch einmal bei einem TV-Format mitmachen. Ich könnte mir vorstellen, bei einer Kochsendung die Moderation zu übernehmen. Würde aber auch als Kandidatin meine Kochkünste unter Beweis stellen.

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