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Ermittlungen zu Achterbahn-Unfall könnten Monate dauern – Legoland öffnet bereits einen Tag nach Zusammenstoß

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Von: Katarina Amtmann

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Im Legoland in Günzburg hat sich am Donnerstag ein Achterbahnunfall ereignet. 31 Menschen wurden verletzt, eine Person davon schwer.

Update vom 12. August, 13.29 Uhr: Die Geschäftsführerin des Legolands, Manuela Stone, trat vor die Presse. Viel Neues hatte sie allerdings nichts zu berichten. Erfreulich sei, dass alle der 31 Verletzten bereits am Abend aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten. Das Legoland wolle weiter in Kontakt mit den Unfallopfern bleiben und sie weiter unterstützen, betonte die Geschäftsführerin.

Zur Ursache des Unglücks und zu den laufenden Ermittlungen äußerte sich Stone nicht. Am heutigen Freitag hat das Legoland fast normal geöffnet. Die Tageskasse sei zwar geschlossen, jedoch Besucher, die ihre Tickets vorreserviert hatten, durften in den Freizeitpark. Nur das Themenland, in dem die Achterbahn steht, bleibt heute noch geschlossen. Dort finden derzeit Ermittlungen der Kripo statt. Die Dekra ist außerdem damit beauftragt worden, ein Gutachten zu erstellen. Wann dieses jedoch veröffentlicht wird, ist ungewiss.

Update vom 12. August, 13.02 Uhr: In Kürze soll es eine Pressekonferenz zu dem Achterbahnunfall im Legoland geben. Ob dabei neue Erkenntnisse zu Hergang des Geschehens bekanntgegeben werden, ist zunächst nicht klar.

Achterbahnunfall in Legoland: Freizeitpark will am Freitag wieder öffnen

Update vom 12. August, 11.39 Uhr: Offenbar kann es sehr lange dauern, bis der schwere Achterbahnunfall im Legoland bei Günzburg aufgeklärt wird. 31 Menschen wurden bei dem Unglück am Donnerstag, 11. August, in dem Vergnügungspark verletzt. Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft sagten am Freitag, dass die Erstellung des Unfallgutachtens wohl einige Wochen oder gar Monate dauern werde. Erst danach gebe es Klarheit über den Grund des Unglücks in dem Freizeitpark.

Am Freitag wollten Beamte der Kriminalpolizei zusammen mit dem von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter die Achterbahn begehen. „So lange ist der Betrieb untersagt“, sagte Polizeisprecher Dominic Geißler. Wann die Achterbahn wieder freigegeben werde, sei noch unklar. Die Ermittler wollten auch mit der Befragung von Zeugen beginnen. „Da steht viel Arbeit an für die Kripo Neu-Ulm.“

Das Legoland wurde nach Angaben des Unternehmens unterdessen am Freitag wieder normal geöffnet. Der Themenbereich „Land der Ritter“, in dem sich die Achterbahn befindet, sei aber noch gesperrt, sagte eine Sprecherin.

Bei dem Unfall wurden zehn Kinder, ein Jugendlicher und 20 Erwachsene verletzt. Details über den Gesundheitszustand waren zunächst nicht bekannt.

Achterbahnunfall in Legoland: 31 Personen verletzt - eine davon schwer

Update vom 12. August, 6.29 Uhr: Im bei Familien beliebten Legoland im schwäbischen Günzburg ereignete sich am Donnerstag ein Unfall auf der Achterbahn (Feuerdrache) – 31 Menschen wurden verletzt. Nun haben die Ermittlungen zur Ursache begonnen, wie die dpa berichtet.

Noch am Donnerstagabend verschafften sich Vertreter der Staatsanwaltschaft Memmingen in dem Freizeitpark an der Autobahn 8 einen Überblick über das Geschehen, wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd-West mitteilte. Ein Sachverständiger werde zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen, hieß es. Zudem sollen Videoaufzeichnungen des Unfalls ausgewertet werden.

Polizeiwagen und Rettungsdienst stehen vor dem Eingang Legoland in Günzburg nachdem es einen Unfall gegeben hat
Bei einem Unfall auf einer Achterbahn im Legoland, waren Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr im Einsatz. © Stefan Puchner/dpa

Nach Angaben der Polizei war am Donnerstagnachmittag ein Zug der Achterbahn „Feuerdrache“ in dem Freizeitpark auf einen vorausfahrenden Zug aufgefahren und hatte in der Folge 31 Menschen verletzt – einen davon schwer. Bei den Verletzten handelt es sich laut Polizei um zehn Kinder, einen Jugendlichen und 20 Erwachsene. 16 der Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht, 15 konnten dieses bereits am Donnerstagabend wieder verlassen.

31 Verletzte im Legoland: Unfall auf der Achterbahn „Feuerdrache“

Update vom 11. August, 18.21 Uhr: Die Zahl der Verletzten wurde jetzt vonseiten der Polizei noch einmal korrigiert. Demnach wurden 31 Menschen verletzt – eine Person davon schwer. Neben einem Rettungshubschrauber waren auch Kräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.

Einer Sprecherin des Legolandes zufolge geschah der Unfall im Bahnhofsbereich der Achterbahn „Feuerdrache“. Alle verfügbaren Rettungskräfte des Legolandes seien im Einsatz gewesen. Der Freizeitpark blieb trotz des Unfalls zunächst geöffnet. Warum die Züge der Achterbahn zusammenstießen, blieb erst einmal unklar.

Die Achterbahn „Feuerdrache“ führt zunächst durch einen überdachten, abgedunkelten Bereich des Parks. Im Verlauf der Fahrt geht es dann an der frischen Luft über eine Strecke mit Gefällen und einigen Kurven. Nach Parkangaben fährt die Achterbahn bis zu acht Meter pro Sekunde schnell, was rund 29 Kilometern in der Stunde entspricht.

Die Feuerwehr vor den Toren des Legolands in Günzburg.
Die Feuerwehr vor den Toren des Legolands in Günzburg. © Stefan Puchner/dpa

Update vom 11. August, 16.28 Uhr: Bei dem Unfall auf einer Achterbahn im Legoland im schwäbischen Günzburg sind mindestens 34 Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Das sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Mindestens neun Verletzte bei Achterbahn-Unfall im Legoland in Günzburg

Update vom 11. August, 15.33 Uhr: Im bei Familien beliebten Legoland ereignete sich am Donnerstag ein Unfall auf einer Achterbahn. Zwei Züge sind involviert, mehrere Menschen wurden verletzt. Ein Achterbahnzug habe laut eines Polizeisprechers stark abgebremst, ein weiterer Zug sei aufgefahren (siehe Erstmeldung).

Mindestens neun Menschen wurden dabei verletzt. Einer Sprecherin des Legolandes zufolge passierte der Unfall im Bahnhofsbereich der Achterbahn „Feuerdrache“. Der eine der beiden Züge sei schon geräumt worden, der zweite werde gerade evakuiert, sagte sie am frühen Nachmittag. Alle verfügbaren Rettungskräfte des Legolandes seien im Einsatz. Der Freizeitpark sollte zunächst offen bleiben. Was zu dem Unfall führte, blieb erst einmal unklar.

Die Achterbahn „Feuerdrache“ führt zunächst durch einen überdachten, abgedunkelten Bereich des Parks. Im Verlauf der Fahrt geht es dann an der frischen Luft über eine Strecke mit Gefällen und einigen Kurven. Nach Parkangaben fährt die Achterbahn bis zu acht Meter pro Sekunde schnell, was rund 29 Kilometern in der Stunde entspricht.

Mehrere Verletzte bei Achterbahn-Unfall im Legoland
Einsatzkräfte sind im nach Achterbahn-Unfall im Legoland Günzburg im Einsatz. © Mario Obeser/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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Mindestens neun Verletzte bei Achterbahn-Unfall im Legoland in Günzburg

Erstmeldung vom 11. August, 15.10 Uhr: Günzburg - Auf einer Achterbahn im Legoland in Günzburg hat sich ein Unfall ereignet. Mindestens neun Menschen sind dabei verletzt worden.

Achterbahn-Unfall im Legoland Günzburg - Mehrere Verletzte

Ein Polizeisprecher sagte, ein Achterbahnzug habe am Donnerstag (11. August) stark abgebremst, ein weiterer Zug sei diesem dann aufgefahren. Die Verletzten hätten Schürfwunden und Prellungen erlitten.

Einer Sprecherin des Legolandes zufolge sei der Unfall auf der Achterbahn „Feuerdrache“ passiert. Alle verfügbaren Rettungskräfte des Legolandes seien im Einsatz. Weitere Details blieben zunächst unklar. (kam/dpa)

Am Samstag stürzte eine Frau aus einer Achterbahn im Freizeitpark Klotti und starb. Die Staatsanwaltschaft und eine Nachbarin veröffentlichten neue Details über den Unfall.

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