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Unbekannter klaut Wasser aus Bach in Bayern: Hunderte Tiere verenden

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Von: Katarina Amtmann

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Toter Fisch in Flussbett.
Hunderte Tiere - darunter Fische - starben, weil ein Unbekannter Wasser aus einem Bach geleitet haben soll (Symbolbild). © IMAGO / ZUMA Wire

Ein Unbekannter soll massiv Wasser aus einem Bach in Schwaben geleitet haben. Die Folge: Zahlreiche Fische, Krebse und Muscheln starben.

Mönchsdeggingen - Hunderte Fische, Krebse und Muscheln sind in einem Bach im Landkreis Donau-Ries verendet. Ein Bauer (62) habe den zum Teil leeren Bachlauf bei Mönchsdeggingen am Samstag (13. August) gemeldet. Das teilte eine Polizeisprecherin am Sonntag mit.

Wasserklau aus Bach in Bayern: Hunderte Tiere sterben

Ein Unbekannter soll massiv Wasser aus dem Bach geleitet haben, wie die Ermittler vermuten. Die überlebenden Tiere wurden in andere Gewässer gebracht.

Wie hoch der Schaden ist, konnte die Polizei nicht sagen. Ebenfalls unklar war, wie das Wasser aus dem Bach geleitet wurde. Laut Gesetz sind Entnahmen in diesem Ausmaß strafbar.

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Hitze und Trockenheit - Wassermangel in Fluss (Nürnberg): Gefahr für Flora und Fauna

Als Folge der Hitze und Trockenheit haben viele Gewässer in Bayern derzeit sowieso nur wenig Wasser. Angespannt ist die Lage auch in Nürnberg. „Die Gründlach führt im Stadtgebiet Nürnberg streckenweise gar kein Wasser mehr“, hieß es beispielsweise in einer Pressemitteilung der Stadt.

„Bei den derzeitigen Verhältnissen kann es die Gewässer sowie die Flora und Fauna schädigen, wenn aus den Flüssen, Bächen und Seen, aber auch aus Brunnen und Quellen, beispielsweise zur Gartenbewässerung, Wasser entnommen wird“, so die Stadt Nürnberg weiter.

Entnahmen aus den Gewässern mittels Pumpen unterliegen nicht dem Gemeingebrauch und sind grundsätzlich verboten, wenn keine Erlaubnis dafür vorliegt. Es droht eine Strafe. (kam mit dpa)

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