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Corona-Pandemie macht den Pfrontener Touristikern auch 2021 zu schaffen

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Von: Alexander Berndt

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Julian Knacker (v.l.), Sabine Einsiedler und Julia Fricke von Pfronten Tourismus sowie Bürgermeister Alfons Haf (Pfrontner Liste)
Julian Knacker (v.l.), Sabine Einsiedler und Julia Fricke von Pfronten Tourismus sowie Bürgermeister Alfons Haf (Pfrontner Liste) blicken auf das Tourismus-Jahr 2021 zurück. © Berndt

Pfronten – Die Corona-Pandemie hat auch in Pfronten hinsichtlich Übernachtungen und Ankünften von Touristen „erneut deutliche Rückgänge von 2020 auf 2021“ nach sich gezogen.

Dennoch vermeldete Julian Knacker von Pfronten Tourismus jetzt im Tourismusbeirat auch einige positive Entwicklungen in dieser Zeit. Unterm Strich sei die Corona-Krise in Sachen Tourismus nichtsdestotrotz phasenweise ziemlich „schmerzhaft“ gewesen.

Wie Knacker den Beiratsmitgliedern berichtete, habe die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 6,3 Tagen „erneut zugenommen“, nachdem sie 2020 mit 5,7 bereits einen höheren Wert erreicht hatte als in den Jahren davor. Dies führte er unter anderem darauf zurück, „dass pandemiebedingt viele Urlauber ihre Urlaubsplanung angepasst haben“. Demnach sei der klassische Jahresurlaub sowohl 2020 als auch 2021 vermehrt im Allgäu verbracht worden, erläuterte der Touristiker und fügte hinzu: „Es bleibt zu hoffen, dass diese Änderungen im Reiseverhalten auch zukünftig anhalten.“

Viele Übernachtungen im Sommer, Einbruch im Dezember

Laut Julian Knacker sogar „sehr gut“ haben sich speziell die Übernachtungszahlen in den Monaten Juli, August sowie September und Oktober des vergangenen Jahres entwickelt. Die hohe Unsicherheit in Bezug auf die Planbarkeit von Urlaubsreisen und der regionale „Hotspot-Lockdown“ im Ostallgäu hätten die Urlauberzahlen im Dezember 2021 hingegen negativ beeinflusst.

Hohe Zuschauerzahlen bei Webvorträgen

All das wirkte sich zumindest teilweise auch in puncto Produktentwicklung und Gästeservice aus, über die Julia Fricke berichtete. Während sie dabei unter anderem von einer guten Schneelage von Ende Dezember bis Ende März sprach, ließ sie mehrere Erlebnisse wie etwa Glasperlendrehen oder Hüttenabende Revue passieren, die Pfronten Tourismus in diesem Zeitraum angeboten habe.

Von Ende Oktober bis Ende April habe man zudem verschiedene Webvorträge im Angebot gehabt, die „deutliche bessere Zuschauerzahlen“ generiert hätten „als in Präsenz“. Das Gästeprogramm im Winter 21/22 hätten insgesamt rund 600 Teilnehmer wahrgenommen, bilanzierte Fricke, die für den kommenden Sommer zahlreiche Erlebnisse wie zum Beispiel Yoga am Berg, Waldbaden, Bachbettsafaris, Ortswanderungen und Tandemflüge am Breitenberg ankündigte.

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