1. Startseite
  2. Bayern
  3. Augsburg & Schwaben
  4. Kreisbote Füssen

Ein Bauernhaus aus zwei Teilen begeistert Pfronten

Erstellt:

Kommentare

Villa Goldonkel in Pfronten
Bürgermeister Alfons Haf (v.r.), Bertold Pölcher und Franz Randel präsentieren die neue Info-Stele unterhalb der „Villa Goldonkel”. © privat

Pfronten – Die Gemeinde und der Heimatverein haben am Aufgang zur „Villa Goldonkel“ eine Stele aufgestellt, auf der Infos zu dem Ständerbohlenbau zu finden sind.

Zusammen mit dem Heimathaus und der Pfarrkirche bildet das Gebäude Pfrontener Gästen ein beliebtes Fotomotiv.

Durch die neue Stele erfahren Besucher und Interessierte jetzt etwas aus der Geschichte der „Villa Goldonkel“ und wie das alte Bauernhaus zu seinem seltsamen Namen kam. Aber auch vielen Einheimischen ist nicht bekannt, dass das Haus eigentlich aus zwei Teilen besteht.

Der ältere ist ein bruchsteingemauerter Bauernhof, der jetzt das Kellergeschoss bildet. Auf dieses wurde ein abgebautes stattliches Bauernhaus gesetzt. Ein Holzhaus zu versetzen, war früher gar nicht so ungewöhnlich – Baumaterial war schließlich teuer, Arbeitslöhne aber niedrig.

Ein finanzieller Kraftakt

Pfrontens Bürgermeister Alfons Haf (Pfrontner Liste) freut sich über die Aufwertung des Ortsbildes in Pfronten-Berg. Der Rathauschef weiß um die notwendige Sicherung der Bausubstanz des Hauses, denkt aber gleichzeitig auch an die Erhaltung des Bahnhofensembles in Ried.

Das alles einer Nutzung zuzuführen, sei ein finanzieller Kraftakt, der nicht auf einmal und nur mit Hilfe der Städtebausanierung zu stemmen ist. Bei der Freitreppe an der Kirche, am Friedhofseingang Ost und an der Sportplatzzufahrt sind bereits Infostelen aufgestellt, weitere sollen folgen.

Auch interessant

Kommentare