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Hauptamtsleiter Peter Hartl verlässt die Füssener Stadtverwaltung

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Katharina Knoll

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Peter Hartl
Peter Hartl, Hauptamtsleiter der Stadt Füssen, verlässt die Stadt Füssen und übernimmt zum 1. April die Geschäftsstellenleitung der Verwaltungsgemeinschaft Seeg. © Archiv

Hauptamtsleiter Peter Hartl verlässt die Füssener Stadtverwaltung. Er übernimmt zum 1. April die Geschäftsstellenleitung der Verwaltungsgemeinschaft Seeg.

Der 55-Jährige folgt auf Karl Huber, der am 1. August in die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit wechselt. Markus Berktold, Gemeinschaftsvorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Seeg und Erster Bürgermeister der Gemeinde Seeg, freut sich, dass die VG Seeg mit Hartl einen erfahrenen Geschäftsstellenleiter gefunden hat.

Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) bedauert die Entscheidung Hartls, als Geschäftsleiter von Füssen nach Seeg zu wechseln. Die Stadt Füssen ist nach eigenen Angaben bereits auf der Suche nach einem neuen Hauptamts- bzw. Geschäftsleiter. Der Leiter des Standesamts, Andreas Rösel, übernimmt bis auf Weiteres die Stellvertretung. Rösel ist bereits seit dem Ausscheiden des Kämmerers Marcus Eckert Hartls Stellvertreter.

Hartl bringt eine Menge Erfahrung mit nach Seeg: Der gebürtige Oberpfälzer ist seit vielen Jahren als Geschäftsleiter tätig. Bevor er 2019 bei der Stadt Füssen begann, arbeitete der 55-Jährige bei der Stadt Neunburg vorm Wald, weitere Stationen waren unter anderem eine Verwaltungsgemeinschaft mit vier Mitgliedsgemeinden und zwei Schulverbänden. Hartl ist darüber hinaus auch Dozent an der Bayerischen Verwaltungsschule im Bereich der Fortbildung mit dem Schwerpunkt Abgabenrecht.

Näher am Bürger

„Ich freue mich, zum Frühjahr nach Seeg zu wechseln und die Verwaltungsgemeinschaft gemeinsam mit den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten, den Bürgermeistern, der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln“, sagt Hartl. Die Entscheidung, nach Seeg zu wechseln, habe er sich alles andere als leichtgemacht. „Nach gründlicher Abwägung habe ich mich letztlich aber aus persönlichen Gründen zu diesem Schritt entschieden. Ich hoffe, mich dort wieder mehr den Belangen der Bürgerinnen und Bürger mit deren Familien mit Kindern, den Jugendlichen und den Senioren widmen zu können, als dies in Füssen der Fall war. Ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung sowie den Bürgerinnen und Bürgern Füssens für die gute Zusammenarbeit.“

„Die Bürgermeister und Gemeinderäte der Verwaltungsgemeinschaft Seeg freuen sich ebenfalls über den personellen Neuzugang und auf die künftige Zusammenarbeit mit Peter Hartl“, so Bürgermeister Markus Berktold. Es sei in den vergangenen Monaten nicht leicht gewesen einen geeigneten Nachfolger für die vielfältigen Aufgaben des scheidenden langjährigen Geschäftsstellenleiters für die neun Körperschaften zu finden, die See betreut.

Hartl bringe hierzu die nötige fachliche Kompetenz und die Erfahrung mit den Besonderheiten einer Verwaltungsgemeinschaft mit. Dankbar ist Berktold auch der Stadt Füssen für den problemlos ermöglichten Wechsel und die gute interkommunale Zusammenarbeit zum Stabwechsel der beiden Führungskräfte.

Eichstetter bedauert Hartls Entscheidung

Bürgermeister Maximilian Eichstetter bedauert den Verlust Hartls und dessen Entscheidung, nach Seeg zu wechseln. „Gleichzeitig habe ich vollstes Verständnis und drücke zugleich meinen größten Respekt für die Entscheidung aus. Die Verwaltungsgemeinschaft mit sechs Kommunen erhält einen sehr kompetenten und sympathischen Mann, der zugleich mein vollstes Vertrauen hat, natürlich auch weiterhin. Ich habe viel von Peter gelernt und wir hatten auch in sehr stressigen Situationen immer noch Zeit für einen lustigen Spruch, das hat viel Freude bereitet und dafür danke ich ihm sehr. Auch wünsche ich Peter Hartl natürlich alles Gute für seinen weiteren Werdegang und freue mich zugleich, dass wir im Zweckverband Allgäuer Land weiter intensiv verbunden sind. Auch sollten wir mit dem Wechsel die hieraus verbundenen Potentiale für den gesamten Zweckverband erkennen und gemeinsam nutzen“, sagt Eichstetter.

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