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Schaustellerfamilie und Festwirt ziehen Bilanz vom Füssener Volksfest

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Von: Chris Friedrich

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Menschen in einem Fahrgeschäft.
Die zahlreichen Fahrgeschäfte beim Füssener Volksfest sorgen für so manchen Adrenalinkick bei den Besuchern. © Lukaszewski

Füssen – „Ein erfolgreicher Test mit Luft nach oben“, so lautet das Fazit von Festwirt Christian Papert aus Bechhofen. Beim Füssener Volksfest, das am Sonntag zu Ende ging, hat er zum ersten Mal das Bierzelt betrieben. Gerne komme er im nächsten Jahr wieder, erklärte er auf Nachfrage des Kreisbote. 

Fahrspaß, Musik und Kulinarik war seit Mitte Juni auf dem Füssener Volksfest geboten. Da der Gesundheitsschutz in der Pandemie Vorrang hatte, musste das von der Schaustellerfamilie Noli aus Augsburg traditionell geprägte Füssener Volksfest ganze zwei Jahre pausieren. „Wir sind während der Veranstaltungspause einigermaßen über die Runden gekommen“, sagte Bruno Noli auf Nachfrage des Kreisbote im Bierzelt.

Bruno Noli
Bruno Noli von der Schaustellerfamilie Noli aus Augsburg © Friedrich

Zum Volksfest auf dem Festplatz in der Kemptener Straße kamen heuer Familien, Pärchen, Cliquen und Kollegen. Für Seniorinnen und Senioren war erneut ein besonderer Tag im Programm reserviert worden.

Das Wetter passte, allerdings gab es auch heuer einige Regentage. Aus diesem Grund musste das für den Freitagabend angekündigte Feuerwerk auf vergangenen Samstag verschoben werden.

Auf dem Festplatz war auch Rummelatmosphäre geboten. Bei den jungen und jung gebliebenen Besucher waren vor allem Autoscooter, der Süßigkeitenstand und die Losbude beliebt. Besonders viel Spaß hatten am ersten Volksfestwochenende die vierjährige Sibora und ihre zwei Jahre ältere Schwester Rizuana, als sie mit dem Karussell fahren durften.

Zaghafter Start

Ins Bierzelt, das es heuer nach langjähriger Pause erstmals wieder beim Füssener Volksfest gab, zog es an den ersten Wochentagen nicht ganz so viele Besucher wie erwartet worden war. Doch dann schoss die Zahl der Besucher auf den Bierbänken doch noch nach oben.

Zum Volksfest 2022 hatte Bruno Noli den fränkischen Festwirt Christian Papert aus Bechhofen mitgebracht. Man kenne sich schon lange und arbeite gern zusammen, erklärte Noli. Papert zieht Bilanz seiner Füssener Premiere: „Ein erfolgreicher Test mit Luft nach oben.“ Gern komme er 2023 mit den Nolis wieder. Zuvor müssten allerdings noch ein paar Dinge geklärt werden.

Festwirt Christian Papert
Festwirt Christian Papert © Friedrich

Für die Volksfestbesucher hatte der Festwirt Spezialitäten aus seiner Heimat auf der großen Speisekarte angeboten: fränkische Bratwurst mit Brot oder Beilagen und eine Portion Schäufele mit Knödel, Kümmelsoße und Krautsalat. Die fränkische Kost brachten die Bedienungen auf schnellen Beinen an die Tische, ebenso das gegrillte Hendl.

Zahlreiche Bands

Zur Unterhaltung, jeweils ab 18 Uhr, traten Bands auf, die für Stimmung sorgten. Der allseits bekannte Füssener Roland Kurz als Alleinunterhalter durfte auf der Bühne ebenfalls nicht fehlen. Er spielte auf, als Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter zum „Miteinand“ Bürgerinnen und Bürger ins Festzelt eingeladen hatte (der Kreisbote berichtete).

Mehr Bilder zum diesjährigen Füssener Volksfest gibt es hier.

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