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Starkwind: Mehrere Rettungseinsätze auf dem Forggensee

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Die Leiche seines 67-Jährigen, der bereits seit 2019 vermisst wird, hat die Polizei jetzt aus dem Forggensee gezogen.
Wasserschutzpolizei und Wasserwachten müssen drei in Seenot geratenen Seglern helfen. © Archiv

Füssen - Wegen Starkwindes sind am Donnerstag drei Boote auf dem Forggensee in Seenot geraten. Ein Segelboot kenterte sogar.

Am Mittwoch herrschte auf dem Forggensee guter Wind für Segelfreunde. Im weiteren Tagesverlauf frischte der Wind allerdings immer weiter auf und es wurde vom Deutschen Wetterdienst Starkwindwarnung ausgelöst. Gemeldet waren Windgeschwindigkeiten mit Böen bis zu 60 km/h.

Im Verlauf des Nachmittages musste die Wasserschutzpolizei Füssen nach eigenen Angaben deshalb zu drei Rettungseinsätzen ausrücken: Bei einem Segler brach das Ruder und das Boot kenterte, ein aufblasbarer Katamaran ließ sich nicht mehr manövrieren und der Rumpf eines weiteren Katamarans lief voll Wasser. Verletzt wurde niemand.

Die Wasserwachten Füssen, Roßhaupten und die Feuerwehr Füssen waren ebenfalls mit ihren Motorbooten im Einsatz.

Die Polizei weist darauf hin, dass bei Starkwindwarnung, die durch gelbes Blinklicht an mehreren Stellen des Sees angezeigt wird, mit erheblichen Gefahren wie Wind und Wellen auf dem Wasser gerechnet werden muss.

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