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Rund 1,6 Millionen Euro gibt es für Projekte in Aitrang und Unterthingau

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Von: Klaus-Dieter Körber

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Amtsleiter Christian Kreye (rechts) vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben und Europaabgeordneter Markus Ferber (links) übergeben in Krumbach die Förderbescheide 2022 an Unterthingaus Bürgermeister Bernhard Dolp (2. von links) und seinen Aitranger Kollegen Michael Hailand (3. von links).
Amtsleiter Christian Kreye (rechts) vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben und Europaabgeordneter Markus Ferber (links) übergaben in Krumbach die Förderbescheide an Unterthingaus Bürgermeister Bernhard Dolp (2. von links) und seinen Aitranger Kollegen Michael Hailand (3. von links). © Andreas Langer, Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben

Landkreis – Für die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt in Wenglingen erhält die Gemeinde Aitrang 822.000 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Der Markt Unter­thingau kann für den Abbruch dreier Gebäude und die Umgestaltung der Ortsmitte mit einer Fördersumme von 754.000 Euro aus dem ELER-Programm planen.

Die entsprechenden Förderbescheide konnten Vertreter der beiden Landkreisgemeinden am Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in Krumbach in Empfang nehmen.

Die Ortsdurchfahrt in Wenglingen ist in einem desolaten Zustand. Teilweise sind Asphaltflächen gebrochen, zudem fehlt mitunter die Entwässerungsmöglichkeit und die Ableitung. Die Ortsdurchfahrt soll aufgewertet und sicherer für den Fahrzeug- und Personenverkehr werden.

Der Markt Unterthingau will die Ortsmitte im Bereich um das Rathaus und das „Rote Schloss“ neugestalten und die Aufenthaltsqualität verbessern. Auf der Südseite des Rathauses soll ein neues Mehrzweckgebäude entstehen. Im Vorfeld der Neugestaltung werden das an das Rathaus angebaute Wohngebäude, eine Garage und das alte Waaghaus abgerissen.

Amtsleiter Christian Kreye vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben fand lobende Worte für die Gemeinden und die beauftragten Planer, was Grundlage und Bedingung sei, um von dieser „herausragenden Förderung“ zu profitieren. Kreye wünschte der Realisierung der Projekte viel Erfolg.

Naturerhalt und Ländliche Entwicklung fördern

Europa stehe zum ländlichen Raum und mache das Versprechen wahr, die Landwirtschaft, den Naturraum und die Entwicklung des ländlichen Raums zu unterstützen, betonte Europaabgeordneter Markus Ferber, der sich freute, dass die ELER-Projekte quer durch Schwaben gehen. Das von der Europäischen Union geförderte Programm hat das Ziel, den ländlichen Raum zu stärken. Dazu gehört auch ein bedarfsgerechter ländlicher Wegebau.

Die diesjährige Auswahlrunde war die siebte in Bayern seit Einführung des ELER-Förderprogramms. Bayernweit werden diesmal insgesamt 45,8 Millionen Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. 9,26 Millionen Euro davon fließen nach Schwaben, gefördert werden hier 14 Projekte in 13 Gemeinden.

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