1. Startseite
  2. Bayern
  3. Augsburg & Schwaben
  4. Kreisbote Kaufbeuren

Beginn des Glasfaserausbaus für schnelles Internet

Erstellt:

Kommentare

Wirtschaftsförderer der Stadt Kaufbeuren Peter Igel (v.li.), Regionalmanager Telekom Florian Goldhofer, Leiter des Telekom-Shops Thorsten Mückschel, OB Stefan Bosse, Regionalmanager Daniel Frank, Baustellenverantwortlicher Thomas Riedel und Bauleiter der Firma Ziselsberger Roland Wittenzellner.
Baubeginn für das schnelle Internet in Kaufbeuren am Anschlusspunkt der Schraderschule: Wirtschaftsförderer der Stadt Kaufbeuren Peter Igel (v.li.), Regionalmanager Telekom Florian Goldhofer, Leiter des Telekom-Shops Thorsten Mückschel, OB Stefan Bosse, Regionalmanager Daniel Frank, Baustellenverantwortlicher Thomas Riedel und Bauleiter der Firma Ziselsberger Roland Wittenzellner. © Krusche

Kaufbeuren – Zum Beginn der Bauarbeiten für den Ausbau des Glasfasernetzes besuchte vergangene Woche Oberbürgermeister Stefan Bosse die Baustelle zum Glasfaseranschluss für die Schraderschule. 

„Schnelles Internet gehört zum Leben unserer Bürger dazu – privat und geschäftlich. Es ist ein digitaler Standortvorteil“, sagte Oberbürgermeister Stefan Bosse zum Auftakt der Bauarbeiten für das schnelle Internet in Kaufbeuren: „Wir werden das mit Vehemenz weiterführen“. Die Planungen dafür sind abgeschlossen. Jetzt beginnen die ersten Arbeiten, von denen laut Daniel Frank, Regionalmanager der Telekom, die ersten Nutzer schon ab Juni 2022 profitieren können.

Das neue Netz ermöglicht Bandbreiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s). Damit sind Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich.

Dafür wird die Telekom in Kaufbeuren mehr als 45 Kilometer Glasfaserkabel bis ins Haus verlegen und 12 neue Netzverteiler aufstellen. Für den aktuellen Abschnitt ermöglicht das Vorhaben schnelles Internet für rund 2.600 Haushalte und Gewerbetreibende vom Bereich Parkhaus Süd, über den größten Teil der Altstadt, und weiter nördlich der Josef-Landes-Str. vom Mühlbach bis zur Wertachschleife und Bonriederstraße. Der Netzausbau soll dann bis zum 1. Quartal 2023 abgeschlossen sein.

„Wer seine Zustimmung für den Anschluss seiner Immobilie bisher nicht gegeben hat, kann das jetzt nachholen. Sonst kommt die Glasfaser nicht ins Haus, sondern führt lediglich daran vorbei“, ergänzt Daniel Frank. Der Begriff dafür ist FTTH und bedeutet „Fibre-to-the-home“, also Glasfaser bis zum eigenen Haus. Der Unterschied zu früheren Techniken ist die Nutzung von leistungsfähiger Glasfaser über den gesamten Übertragungsweg und nicht nur bis zum Verteiler. Das Angebot ist derzeit kostenlos und wer sich jetzt anmeldet, kann den Anschluss bis 20 Meter ins Haus bis zur Glasfaserdose sogar ohne Mehrkosten erhalten.

Es gibt auch einen umfassenden, digitalen Vortrag zum Anschauen übers Internet unter www.telekom.de/glasfaser-events. Einfach auf der Seite im Archiv den 20. Januar auswählen und per Smartphone, PC oder Tablet die Wiederholung eines früheren Livevortrages anschauen. Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und zu den Tarifen der Telekom gibt es auch im Telekom Shop, bei den Telekom Partnern oder direkt im Internet unter www.telekom.de/glasfaser.

„Ich freue mich, dass die Arbeiten in Kaufbeuren jetzt starten“, sagte Oberbürgermeister Stefan Bosse bei seinem Besuch an der Glasfaser-Baustelle zum Anschluss der Schraderschule. „Wir werden alle Schulen und Kitas in Kaufbeuren mit einem leistungsfähigen Internetanschluss versorgen“.

Wolfgang G. Krusche

Auch interessant

Kommentare