Sehr zur Freude des ESVK, kann der Verein in der neuen Saison wieder auf die volle Unterstützung seines Fans zählen.
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Sehr zur Freude des ESVK, kann der Verein in der neuen Saison wieder auf die volle Unterstützung seines Fans zählen.

Forderungen umgesetzt

Wieder Publikumsverkehr bei Sportveranstaltungen möglich

Kaufbeuren/Landkreis – Es ist ein Zeichen, auf das viele Sportfans und Vereine gewartet haben. Allen voran der ESV Kaufbeuren, der in der kommenden Saison wieder auf seine Fans im Eisstadion zählen kann. Denn mit der am Dienstag durch Bayerns Ministerrat verkündeten Neuausrichtung der Corona-Politik wurden die Forderungen der Landtagsfraktion der Freien Wähler nach mehr Normalität bei Großsportveranstaltungen umgesetzt.

In den vergangenen Wochen herrschte bei den Hallensportarten Basketball, Eishockey, Handball und Volleyball Unklarheit darüber, wie viele Zuschauer in die Hallen gelassen werden dürfen. „Nun ist eine praktikable Lösung da“, freut sich der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete der Freien Wähler Bernhard Pohl, der noch am Montag mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann im Dialog stand.

Staatsminister Herrmann habe Pohl signalisiert, sich bei der Kabinettssitzung dafür starkzumachen. „Nun ist eine Rückkehr für Zuschauer wieder möglich“, freut sich der Abgeordnete.

Personenobergrenzen entfallen

So entfallen die bisherigen Personenobergrenzen für Großveranstaltungen. Bis maximal 5000 Personen darf die Kapazität des Veranstaltungsortes zu 100 Prozent genutzt werden. Für den 5000 Personen überschreitenden Teil dürfen 50 Prozent der weiteren Kapazität genutzt werden. Maximal sind nun 25.000 Personen zulässig – in dessen Rahmen unbegrenzt auch Stehplätze ausgewiesen werden dürfen. Wird der Mindestabstand in der Halle unterschritten, gilt nach den allgemeinen Regeln allerdings ständige Maskenpflicht, die vom Veranstalter zu gewährleisten ist.

Für zahlreiche Sportverbände war die Hallenauslastung bisweilen völlig unzureichend. Im Ländervergleich hatte Bayern stärkere Einschränkungen als der Rest der Bundesländer. Nun steht dem Spielbetrieb in den Leistungssportliegen nichts mehr im Wege. „Mit der neuen Regelung konnte die Stehplatzproblematik gelöst werden. Denn gerade dort, wo viele Stehplätze in den Hallen vorgesehen sind, kann nunmehr wieder eine akzeptable Auslastung gewährleistet werden. Im letzten Jahr haben wir mit Geld geholfen – das ist übergangsweise in einer solchen Pandemie sinnvoll und für einen gewissen Zeitrahmen auch hilfreich. Aber der Sport lebt von den Zuschauern und mit der heutigen Neuregelung haben wir durch die weitergehende Zulassung von Zuschauern eine Grundlage geschaffen, um an Sport wieder unmittelbar teilhaben zu können“, so Pohl.

Eine gute Nachricht, aber...

Auch der ESVK atmet auf, wie uns dessen Geschäftsführer Michael Kreitl auf Anfrage mitteilte: „Wir freuen uns natürlich, dass wir nun wieder mit einer Vollauslastung planen dürfen, das war ein wichtiger Schritt für uns Vereine. Leider gibt es für den Hallensport nach wie vor das bestehende Alkoholverbot, das für den ESVK Verein im Bereich Catering im Stadion mit Sicherheit Verluste mit sich bringen wird. Aber vielleicht gibt es auch hier zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Einsicht, denn auch diese Einnahmen sind für uns sehr wichtig, da wir zum aktuellen Zeitpunkt sicher nicht auf Rosen gebettet sind“.

kb/sg/tsc

Quelle: Kreisbote

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