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Eva Lettenbauer zu Gast beim Frühjahrsempfang der Grünen

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Von: Mahi Kola

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Eva Lettenbauer als bayerische Landesvorsitzende der Grünen in Kaufbeuren
Eva Lettenbauer als bayerische Landesvorsitzende war beim Frühjahrsempfang der Grünen in Kaufbeuren zu Gast. © Kola

Kaufbeuren – Beim Frühjahrsempfang der Grünen in Kaufbeuren standen Themen wie Klimaschutz, erneuerbare Energien, aber auch die Politik des Kaufbeurer Stadtrats und der gemeinsame Einsatz für eine lebenswerte Stadt im Vordergrund. Bürgermeister Oliver Schill und Eva Lettenbauer, Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, sprachen über Projekte, die bereits angestoßen wurden, aktuelle Herausforderungen und Zukunftsaufgaben.

Zum Frühjahrsempfang vergangene Woche kamen Stadträte ebenso wie Vertreter aus Organisationen und Verbänden, sowie Bürger aus Kaufbeuren und Umgebung zusammen. Bürgermeister Schill ließ Revue passieren, welche Vorhaben in letzter Zeit angestoßen wurden. Immer wieder werde er mit der Frage konfrontiert, was sich in der Stadt konkret verändert. Es sei in dieser Legislaturperiode „schon einiges passiert“, nannte Schill etwa die geplante Freiflächen-PV-Anlage im Aschtal. Nach einer langen Vorlaufzeit sei mit der künftigen Verwirklichung des Projekts „ein großer Schritt hin zu einer unabhängigen und klimafreundlichen Stromerzeugung“ verbunden. Auf diesem Wege könne die Energiewende aktiv mitgestaltet werden.

Aufwertung durch Grünflächen

Auch im Wohnbaubereich habe sich durch Vorhaben wie das geplante Wohnviertel Blasius-Blick etwas bewegt. Schill sprach von einer relativ neuen Ausrichtung und einer aktiveren Rolle der Stadt im Bau von Wohnungen. Ebenfalls was die Aufwertung der Stadt mit Grünflächen angeht. Hier sei mit dem Freizeitareal auf der Fläche des alten Eisstadions ein wichtiger Schritt zu mehr Aufenthaltsqualität getan worden. Der Bürgermeister fand lobende Worte für die „partnerschaftliche Zusammenarbeit“ im Stadtrat. Der neue Kurs zeichne sich durch lebendige, aber sachliche Diskussionen aus. Es gehe darum, „bei Dingen, von denen wir überzeugt sind, auch ­andere Parteien mitzunehmen – und umgekehrt“, so Schill. Nur auf diese Weise könne man etwas bewirken.

Eine neue Zeit einleiten

Auch Eva Lettenbauer, die vom Politikmagazin politik&kommunikation zum „Rising Star“ ernannt wurde, sprach davon, eine neue Zeit einzuleiten – sowohl, was den Frieden in Europa, als auch die Energiewende betrifft. „Der Krieg Putins muss enden, wir setzen ein klares Signal für den Frieden“, fand Lettenbauer deutliche Worte. Der Krieg habe Auswirkungen auf die Energie, „für uns alle, auch in Kaufbeuren“, so die Politikerin. „Wo kommt unsere Energie her und wen finanzieren wir damit“, appellierte Lettenbauer daran, die Energiewende gemeinsam mitzugestalten. Auf erneuerbare Energien zu setzten sei hier ein wichtiger Schritt. Auch ein Tempolimit könne beispielsweise dabei helfen, große Mengen an Sprit zu sparen. Nicht zuletzt um die hiesige Wirtschaft im Ort zu halten, seien diese Bemühungen nötig.

„Lasst uns näher zusammenrücken“

Eine große Herausforderung seien außerdem die Kinder und Jugendlichen: Für deren Bedürfnisse gelte es, sich in besonderem Maße stark zu machen. Sie alle, einschließlich der aus der Ukraine geflüchteten Kinder, müssten in der Schule bestmöglich gefördert werden. Dazu sei eine intensivere Betreuung, auch durch Sozialarbeiter und Berufseinstiegsbegleiter notwendig. „Lasst uns näher zusammenrücken und mit vereinter Power eine neue Zeit gestalten“, appellierte die jungen Politikerin. „Gerade weil die Welt Kopf steht, sollten wir jetzt mehr denn je handeln und Veränderungen anstoßen.“

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