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Mit einjähriger Verspätung konnte im festlichen Rahmen endlich gefeiert werden

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Von: Klaus-Dieter Körber

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Pfarrer Dr. Pius Benson bei den Einweihungsfeierleichkeiten Feuerwehrhaus Rieden 2022
Zum Segen bei den Einweihungsfeierleichkeiten war Pfarrer Dr. Pius Benson geladen. © Körber

Rieden – „Mit dem Bau unseres modernen und zukunftsorientierten Feuerwehrgebäudes konnte die Gemeinde in schwierigen Zeiten einen lang gehegten Wunsch verwirklichen und realisieren“, so die glückliche Bürgermeisterin Ingeborg Weiß bei der kirchlichen Weihe der neuen Feuerwehrwache. Mit einjähriger, coronabedingter Verzögerung, war es nun endlich soweit, dass auch die kirchlichen Weihen vollzogen werden konnten, und die Öffentlichkeit einen Blick ins Innere des Gebäudes werfen und sich von der vollen Funktionsfähigkeit überzeugen konnte.

Insgesamt fünf Jahre hatte die Planung und der Bau, der für die Gemeinde lebensnotwendig war, gedauert. Die bisherige Feuerwache hatte bei weitem nicht mehr den heutigen Anforderungenentsprochen. Auf dem neu erschlossenen Gewerbegebiet zwischen Rieden und Zellerberg hatte man schließlich den geeigneten Standort gefunden. 1,6 Mio. Euro hatte das moderne Gebäude mit zwei DIN-gerechten Feuerwehr-Stellplätzen und den erforderlichen Funktionsräumen, wie Umkleiden, Sanitäranlagen, Büro-, Werkstatt- und Lagerräumen, sowie einem Schulungsraum gekostet.

Auf Räumlichkeiten für Schlauch- und Atemschutzpflege konnte verzichtet und dadurch auch eine Menge Geld eingespart werden, da aufgrund der interkommunalen Zusammenarbeit im Feuerwehrwesen, in Germaringen fast zur gleichen Zeit ein entsprechendes Gebäude errichtet wurde, wo diese Pflegearbeiten nun ausgeführt werden.

Mehr als 25 beteiligte Fachplaner und größtenteils regionale Firmen, sowie viele engagierte freiwillige Helfer hatten dafürgesorgt, dass dieses Projekt zeitlich eingehalten und im vorgegebenen Kostenrahmen sogar unterschritten wurde.

Pfarrer Dr. Pius Benson hob in seiner Predigt, im Rahmen eines Festgottesdienstes, den selbstlosen Einsatz, speziell von Rettungskräften wie der Feuerwehr hervor und würdigte deren ehrenamtliche Arbeit zur Rettung und dem Schutz unserer aller Leben. Für einen würdigen Rahmen sorgte der Musikverein Rieden unter der Leitung seines Dirigenten Florian Heinle.

Anschließend erfolgte die von Bürgermeisterin Ingeborg Weiß schon lang herbeigesehnte Segnung des Hauses, aller Räumlichkeiten und der Fahrzeuge.

Nach diesen kirchlichen Weihen kamen Kreisbrandrat Markus Barnsteiner und Riedens Kommandant Florian Merz zu Wort. Beide würdigten übereinstimmend das große Engagement der Feuerwehrler, die mehr als 1.500 freiwillige Arbeitsstunden ehrenamtlichen Einsatzes eingebracht hatten, was natürlich eine erhebliche Kostenreduzierung mit sich brachte.

Die Freiwilligen Feuerwehren bezeichnete Barnsteiner als wahren Segen und „Trumpfkarte“ der Kommunen. Tag und Nacht stünden die Männer bereit um zu helfen und ihren Dienst am Nächsten zu verrichten.

Riedens Bürgermeisterin dankte anschließend Florian Merz und seinen Mannen für den enormen Einsatz und freute sich, dass nach getaner Arbeit nun auch gefeiert werden konnte. Mit ihr, so die Bürgermeisterin, freue sich die ganze Gemeinde über diesen großen Moment. Bei dieser Gelegenheit hiess sie auch die anwesenden sieben Delegationen der beachbarten Feuerwehren willkommen. Zur Erinnerung an diesen für Rieden besonderen Tag gab es einen Krug als Gastgeschenk.

Kreisbrandrat und Kommandant hatten zum Abschluss dieser Feierstunde die große Ehre, Gruppenführer Simon Weiß für 25 Jahre aktiven Dienst sowie Roman Schneider für dessen unermüdlichen Einsatz während seiner 18-jährigen Dienstzeit als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Rieden auszuzeichnen.

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