HFT-Helfer Günzach und Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren
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Die HFT-Helfer Günzach spielen nicht nur gern Fußball, sondern sind als Förderverein seit Jahren für ihr soziales Engagement bekannt. Nun konnte sich die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren über eine Spende in Höhe von 1.000 Euro freuen. Bei der symbolischen Übergabe waren dabei (v.l.): Uwe Fahrni (1. Vorsitzender HFT), Prof Dr. Franke (Leiter Neonatologie am Klinikum Kaufbeuren), Anton Jörg (2. Vorsitzender HFT), Cornelia Schunke (Koordinatorin Harl.e.kin) und Andrea Bareth, 2. Vorsitzende der Lebenshilfe Ostallgäu. Die Harl.e.kin-Nachsorge ist ein gemeinsames Angebot des Klinikum Kaufbeuren und der Lebenshilfe Ostallgäu.

HFT-Günzach: Ein bemerkenswerter Förderverein

Herzliche Helfer unterstützen Frühchen-Nachsorge

Günzach/Kaufbeuren – Was als reine Hobbyfußballmannschaft ursprünglich gestartet war, ist mittlerweile ein bemerkenswerter Förderverein im Ostallgäu: Die HFT-Helfer Günzach. Ein Förderschwerpunkt des Vereins sind Kinder und Familien, die Unterstützung benötigen. Vor kurzem konnte sich die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren über eine Spende in Höhe von 1000 Euro freuen.

Die Harl.e.kin-Nachsorge ist ein Betreuungsangebot für Familien mit früh- und risikogeborenen Kindern im Übergang von der Kinderklinik nach Hause. „Gerade wenn frühgeborene Kinder aus dem betreuten Rahmen der Klinik entlassen werden, sind Eltern oftmals mit der Situation am Anfang zu Hause verunsichert. Hier setzt unser Harl.e.kin-Team an, das ist eine große Stütze für die Familien,“ beschreibt Cornelia Schunke, Koordination des Harl.e.kin-Teams Kaufbeuren, das Nachsorgeangebot.

Im Tandem begleiten Kinderkrankenschwestern des Klinikums und Mitarbeiterinnen der Interdisziplinären Frühförderstelle der Lebenshilfe Ostallgäu die Familien und berücksichtigen dabei gleichermaßen elterliche und kindliche Belange. Gerade die umfassende Nachsorge macht das Angebot aus, ist sich Prof. Dr. Franke, Leiter der Neonatologie am Klinikum Kaufbeuren, sicher. „Unser Team ist für alle Fragen da. Wir erreichen viele Familien, die sonst ohne weitere fachliche Unterstützung entlassen werden und ihren Weg zu passenden Hilfeangeboten deshalb unter Umständen erst spät finden.“

Bereits seit zehn Jahren gibt es die Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren. „Wir sind beeindruckt, was hier geleistet wird. Mit einem Frühchen rechnet in der Regel keine Familie, umso schöner, dass es für solche Extremsituationen passende Angebote direkt am Klinikum gibt,“ zeigen sich Uwe Fahrni und Anton Jörg, die Vorsitzenden der HFT-Helfer Günzach, beeindruckt von der Harl.e.kin-Nachsorge.

Quelle: Kreisbote

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