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Veteranen- und Soldatenverein Ebersbach pflanzt Linde zum 150-Jährigen Jubiläum

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Veteranen- und Soldatenverein Ebersbach pflanzt Linde 2022
Als Zeichen des Friedens pflanzte der Veteranen- und Soldatenverein Ebersbach eine Linde zum 150-jährigen Jubiläum: Erster Bürgermeister Obergünzburg Lars Leveringhaus (von links), Hauptmann Christian Tiemann von der Patenschaft aus Kaufbeuren sowie die Vorstände Robert Mahler und Arthur Hummel. © Krusche

Obergünzburg/Ebersbach – Der Veteranen- und Soldatenverein Ebersbach blickt in diesem Jahr auf seine 150-jährige Vereinsgeschichte zurück. Gefeiert werden soll aber erst im Mai nächsten Jahres zusammen mit dem 50-jährigen Jubiläum der Patenschaft mit den Kameraden von der Ausbildungs-Unterstützungsgruppe II vom Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe, Abteilung Süd in Kaufbeuren.

Als äußeres Symbol für das Jubiläum hatten sich die Verantwortlichen von Veteranenverein, Patenschaft und dem Markt Obergünzburg dafür entschieden, schon in diesem Jahr ein Zeichen für den Frieden und für Kameradschaft mit den Soldaten, Ehemaligen, Versehrten und Toten zu setzen sowie eine Linde zu pflanzen.

Und so griffen 1. Vorstand Robert Mahler, 2. Vorstand Arthur Hummel, Hauptmann Christian Tiemann in Vertretung des Leiters der Ausbildungs-Unterstützungsgruppe Oberstleutnant Amtmann, sowie Erster Bürgermeister Lars Leveringhaus zum Spaten und pflanzten auf der Wiese in der Ebersbacher Ortsmitte eine junge Linde. Aus aktuellem Anlass schmückte man die Linde mit gelben und blauen Schleifen.

Robert Mahler berichtete, dass auch zahlreiche aktive Soldaten Mitglieder im Veteranen- und Soldatenverein seien. Mindestens einmal im Jahr treffe man sich zum Volkstrauertag, in diesem Jahr am 13. November, zu dem man der Opfer von Gewalt und Krieg, der Kinder, Frauen und Männer aller Völker gedenke und sich anschließend zum Veteranentag und zur Versammlung treffe.

Darüber hinaus gebe es im Veteranen- und Soldatenverein auch um gemeinsame, kulturelle oder sportliche Aktivitäten, wie beispielsweise eine Bogenschießaktion mit den Kameraden vom Fliegerhorst Kaufbeuren in den Räumen der Feuerschützen aus Obergünzburg.

Positiv waren die Meinungen einiger Zuschauer: „Schöne Idee mit der Linde als Erinnerung zum Innehalten. Man sieht, dass Ebersbach lebt.“
Von Wolfgang Krusche

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