Flammeninferno in Pforzen-Leinau: Ein ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen brennt völlig nieder.
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Flammeninferno in Pforzen-Leinau: Ein ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen brennt völlig nieder.
Am Tag danach zeugen verkohlte Trümmer vom Brand. Autowracks türmen sich da, wo vor dem Feuer die Lager- und Werkstatthalle stand.
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Am Tag danach zeugen verkohlte Trümmer vom Brand. Autowracks türmen sich da, wo vor dem Feuer die Lager- und Werkstatthalle stand.
Flammeninferno in Pforzen-Leinau: Ein ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen brennt völlig nieder.
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Am Tag danach zeugen verkohlte Trümmer vom Brand. Autowracks türmen sich da, wo vor dem Feuer die Lager- und Werkstatthalle stand.
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Am Tag danach zeugen verkohlte Trümmer vom Brand. Autowracks türmen sich da, wo vor dem Feuer die Lager- und Werkstatthalle stand.

Verheerendes Feuer

Brand in Werkstatthalle – Zwei Menschen verletzt

  • Angelika Hirschberg
    VonAngelika Hirschberg
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Pforzen-Leinau – Ein Bild der Zerstörung tut sich am Tag nach dem verheerenden Brand einer Werkstatthalle in Pforzen-Leinau auf. Trümmer, verkohlte Balken und aufgetürmte Autowracks sind letzte Zeugen einer vernichtenden Flammenwut. Um die abgesperrte Brandstelle haben sich Wiesen und Bäume schwarz gefärbt, in dunklen Pfützen spiegelt sich der wolkenverhangene Himmel.

Eine bittere Bilanz: Der Großbrand in Leinau zerstörte eine Arbeits- und Lagerhalle sowie einen Stadel völlig. Zwei Menschen mussten wegen Brandverletzungen und Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden, der Sachschaden beläuft sich derzeit geschätzt auf rund eine Million Euro.

Wie es zu dem Brand kam?

Wie Feuerwehr und Polizei berichteten, meldeten der Brandverursacher selbst sowie mehrere Anwohner am späten Dienstagabend gegen 21.30 Uhr Feuer in einer Arbeitshalle im Ortsteil Leinau. Etwa 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Pforzen, Irsee, Ingenried, Obergermaringen und Kaufbeuren sowie Mitglieder der Kreisbrand­inspektion waren in kürzester Zeit vor Ort. Sie unterstützte der Rettungsdienst mit weiteren15 Helfern. Die Polizei hatte zehn Beamte im Einsatz.

Als die Feuerwehr in Leinau eintraf, befand sich die Halle schon in Vollbrand. Lichterloh loderte das Feuer auf und drohte, die angrenzenden Gebäude, darunter ein Wohnhaus mit zu verschlingen. Tatsächlich konnten die Einsatzkräfte nicht verhindern, dass der Brand von der Halle auf einen angrenzenden Stadel übergriff. Erst gegen Mitternacht stand fest, dass das wenige Meter entfernte Wohnhaus zumindest gerettet werden konnte. Die Anwohner jedoch stehen unter Schock.

Eine Person, die sich laut Polizei zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Halle befand und dort Schweißarbeiten durchführte, erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung. Beim Versuch, das Feuer selbst unter Kontrolle zu bringen, zog sich der Mann Verletzungen an den Händen zu. Er wurde vor Ort durch einen Notarzt und weitere Rettungskräfte versorgt und anschließend mittels eines Rettungshubschraubers in ein Klinikum zur weiteren ärztlichen Behandlung gebracht.

Eine weitere Person kam wegen einer leichteren Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei derzeit auf etwa eine Million Euro. Weil die brennende Scheune nicht mehr landwirtschaftlich genutzt wurde, kamen keine Tiere zu Schaden.

Ursache noch unklar

Ersten Ermittlungen zur Brandursache zufolge, die der Kriminaldauerdienst Memmingen vor Ort übernommen hat, wird von einem Zusammenhang zwischen den durchgeführten Schweißarbeiten und der Brandentstehung ausgegangen. Die weiteren Ermittlungen insbesondere zur genauen Brandentstehung werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren ausgeführt.

Der Bürgermeister von Pforzen Herbert Hofer äußerte sich am Tag nach dem Unglück bestürzt. Er selbst habe die Nacht vor Ort verbracht, weil er zum Alarmierungskreis gehöre. Bis zwei Uhr nachts habe er versucht, den Angehörigen Beistand zu leisten. „Die Familie steht unter Schock“, so Bürgermeister Hofer. „Es ist schlimm, wenn die Heimat in Flammen aufgeht.“ Von Glück spricht der Rathauschef, dass niemand obdachlos geworden sei. Wie es aber weitergeht, könne er noch nicht abschätzen. Erst einmal müssten die Trümmer beseitigt und die Ermittlungen abgeschlossen werden.

Angelika Hirschberg

Rubriklistenbild: © Allgäu-Online-Verlag

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