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Brand eines Stadels in Kempten — Rinder sterben in den Flammen

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Eine schwarze Rauchsäule und schrilles Sirenengeheul in Kempten: Am Dienstagvormittag brannte in Unterwittleiters die Maschinenhalle und der Stall eines Bauernhofs. 

Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Kempten
1 / 5Gegen 11 Uhr stieg eine schwarze Rauchsäule in den blauen Himmel auf, zeitgleich schrillten Sirenen und kurz darauf ertönte das Martinshorn mehrfach im Kemptener Stadtteil Stiftallmey. Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen waren im Einsatz. © Achim Crispien
Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Kempten
2 / 5Dienstagvormittag gegen 11 Uhr ging die Mitteilung über einen brennenden Traktor im Außenbereich der Stadt Kempten ein. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich ein Stadel des Anwesens in Unterwittleiters, in dem der Traktor untergestellt war, bereits im Vollbrand. © Achim Crispien
Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Kempten
3 / 5Auch das Stallgebäude hatte Feuer gefangen. Für mehrere Rinder kam jede Hilfe zu spät. Vorher waren Kühe und Kälber in Panik auf die Wiesen ausgebrochen, ein Kalb sogar mit einem brennenden Balken auf dem Buckel. © Achim Crispien
Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Kempten
4 / 5Ein Problem war zunächst die Löschwasserversorgung. Über hunderte Meter lange Löschwasserschläuche wurde aus der Rottach und den näheren Hydranten die Wasserversorgung sichergestellt. © Achim Crispien
Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Kempten
5 / 5Die Nachbarn boten sofort Hilfe an. Zehn Kühe konnten in einem anderen Stall aufgenommen werden, Helfer versuchten versprengtes Vieh einzufangen. Die Bäckerei Reiter spendete Backwaren und Wurstsemmeln für die Einsatzkräfte. © Achim Crispien

Bei dem Brand waren rund 65 Einsatzkräfte der Feuerwehren Kempten und Wirlings, des Rettungsdienstes und des THW vor Ort. Es entstand nach vorläufigen Schätzungen ein Sachschaden von etwa 500.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Das Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude konnte verhindert werden. Die Brandursache steht noch nicht fest.

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