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Jugendzentrum Sankt Mang feiert drei Jahrzehnte seines Bestehens

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Von: Jörg Spielberg

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Eine sportliche Herausforderung, die zweifelsfrei gelungen ist. Inzwischen ist das JUZE in Sankt Mang fest im Stadtteil verankert. Die Verantworlichen am Kicker, v.l.n.r.: Silvia Brunnhuber, Mitarbeiterin JUZE; Martin Stein (Leiter JUZE), die beiden ehemaligen SJR-Vorsitzenden Regina Liebhaber und Stefan Keppeler, Thomas Wilhelm (Vorsitzender SJR) und OB Thomas Kiechle.
Eine sportliche Herausforderung, die zweifelsfrei gelungen ist. Inzwischen ist das JUZE in Sankt Mang fest im Stadtteil verankert. Die Verantwortlichen am Kicker, v.l.n.r.: Silvia Brunnhuber, Mitarbeiterin JUZE; Martin Stein (Leiter JUZE), die beiden ehemaligen SJR-Vorsitzenden Regina Liebhaber und Stefan Keppeler, Thomas Wilhelm (Vorsitzender SJR) und OB Thomas Kiechle. © Spielberg

Kempten – Das Jugendzentrum Sankt Mang ist heute nicht mehr aus dem Stadtteil wegzudenken. 

Es bietet Jugendlichen einen Ort des Zeitvertreibs, die Gelegenheit sich mit Freunden zu treffen und verschiedene Freizeitmöglichkeiten anzunehmen, immer aber unter dem Leitsatz der Jugendeinrichtung: „Du kannst, musst aber nicht.“

Dies alles geschieht mit pädagogischer Begleitung. Im Februar 1992 wurde das JUZE eröffnet, heuer wurde nun am Wochenende das 30-jährige Bestehen mit vielen Gästen und Jugendlichen gefeiert. Als Redner waren Oberbürgermeister Thomas Kiechle und der Vorsitzende des Stadtjugendrings Thomas Wilhelm geladen sowie Vertreter des Stadtrates. Stefan Keppeler, als ehemaliger Vorsitzender des Stadtjugendrings, brachte zur Feier einen Apfelbaum mit. Für den musikalischen Rahmen des Festes sorgte die Mädchentanzgruppe des JUZE unter der Leitung von Silvia Brunnmüller und die beiden HipHop-Künstler und Poetry Slammer „Musti & Jonas“.

Keinen Zwang

In seiner Rede zum dreißigjährigen Bestehen des JUZE betonte der Leiter der Einrichtung Martin Stein noch einmal deren Bedeutung: „Das JUZE ist ein offener, gestaltbarer Raum, in dem Jugendliche ihre Ideen umsetzen, ihre Fähigkeiten erkennen und erproben und sich selber als wirksam erfahren können. Das JUZE will der Jugend Zeit und Raum bieten, Entwicklungsaufgaben ohne Druck zu bewältigen.“

Gerade in den letzten beiden Corona-Jahren wurde laut Stein die Jugend nicht gestärkt, sondern sie musste zurückstehen und funktionieren. Wichtig ist es dem Team rund um den Leiter der JUZE darzulegen, dass die Angebote an die Jugendlichen stets niederschwellig und freiwillig sind. „Es gibt bei uns keine Zwangsmitgliedschaft oder andere Vorbedingungen zur Teilhabe“, so Leiter Martin Stein.

Es geht weiter

Nachfolgend sprach SJR-Vorsitzender Thomas Wilhelm zu den rund 120 Besuchern: „Dieses Jahr konnten wir nicht nur 70 Jahre Stadtjugendring feiern, sondern heuer zugleich das dreißigjährige Bestehen der zweitältesten Jugendeinrichtung dieser Art in Kempten.“

Im Anschluss bedankte sich Kiechle in seinem kurzen Grußwort bei allen Beteiligten und stellte für die vergangenen 30 Jahre fest: „Das JUZE ist baulich das Gleiche geblieben, nur inhaltlich hat es sich verändert. Es hat stets die jeweiligen Herausforderungen der Zeit angenommen.“ Kiechle versprach, dass die Jugendarbeit in Kempten auch in Zukunft einen hohen Stellenwert haben wird.

Nach den Reden gingen die Gäste zum Feiern über. Es gab u.a. ein Glücksrad, Hausführungen und fotografische Rückblicke auf die Anfangsjahre. Wer mochte, konnte sich mit Popcorn, Currywurst und Pommes stärken.

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