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Discos, Märkte, Volksfeste: Staatsregierung beschließt Lockerungen

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Jemand formt ein Herz mit seinen Händen in einer Disco Club
panthermedia_B62618727_800x745.jpg © Symbolfoto: Panthermedia/graphicphoto

Allgäu - Das Kabinett hat gestern die 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verlängert und weitere Lockerungen auf den Weg gebracht.

Bars und Clubs öffnen wieder: Für Barbesitzer und Clubbetreiber hat die Zeit der Stille nun ein Ende. Sie dürfen wieder öffnen. Die Regelung sieht vor, dass in den Lokalen weder Maske getragen, noch auf Abstand geachtet werden muss. Dafür gelten Strenge Einlassregeln: 3-G-plus sieht vor, dass nur Geimpfte, Genesene und PCR-Getestete tanzen und feiern dürfen. Die Staatsregierung will die Einhaltung kontrollieren.

Maskenpflicht an Schulen fällt: Gute Nachrichten auch für Schülerinnen und Schüler. Ab Montag, 4. Oktober, brauchen sie keine Masken mehr im Unterricht, Mittagsbetreuung oder sonstigen schulischen Veranstaltungen. Das gilt auch, wenn der Abstand zum Gegenüber nicht eingehalten werden kann.

Volksfeste wieder erlaubt: Bahn frei für Rummel, Maß und Breze. Unter Einhaltung der 3-G-Regel dürfen Volksfeste wieder stattfinden. Im Festzelt gelten dann die gleichen Regelungen wie in der Gastronomie.

Weihnachts- und Christkindlmärkte können stattfinden: So wie es aktuell aussieht, steht auch den Weihnachts- und Christkindlmärkten nichts im Wege. Zwar hat sich die Staatsregierung eine Hintertür offen gelassen, falls sich die Lage massiv verschlechtere, dann müssten noch einmal gesonderte Regeln erlassen werden.

Kommunale Testzentren testen nur noch Ausnahmegruppen - dort keine kostenpflichtigen Tests

Die kommunalen Testzentren werden Coronaschnelltests ab 11. Oktober nur noch bei Ausnahmegruppen durchführen. Zu diesen zählen Menschen, die nicht geimpft werden können, Schwangere, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Besucher und Angestellte in Pflege- und Behinderteneinrichtungen und Personen, für die die Ständige Impfkommission keine Impfempfehlung ausgesprochen hat. Studentinnen und Studenten können sich noch bis 30. November in den kommunalen Zentren testen lassen.

Alle anderen müssen sich für Tests künftig in private Testzentren, Apotheken oder zu den Hausärzten begeben, wo ein Entgelt für die Testung fällig wird. Der Bayerische Hausärzteverband rechnet mit 35 Euro für einen Schnelltest in einer Arztpraxis.

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