1. Startseite
  2. Bayern
  3. Augsburg & Schwaben
  4. Kreisbote Kempten

Stadtteilbegehung in Lenzfried mit den Stadträten der Freien Wähler

Erstellt:

Von: Jörg Spielberg

Kommentare

Stationen der Stadtteilbegehung der Freien Wähler v.l.o.n.r.u.: Kloster Lenzfried, Straßenschäden Ostbahnhofstraße, Haltestelle Ostbahnhof/Bleiche und ehemalige Maria-Ward-Schule Kempten
Stationen der Stadtteilbegehung der Freien Wähler v.l.o.n.r.u.: Kloster Lenzfried, Straßenschäden Ostbahnhofstraße, Haltestelle Ostbahnhof/Bleiche und ehemalige Maria-Ward-Schule. © Spielberg

Kempten – Am vergangenen Wochenende lud die Stadtratsfraktion der Freien Wähler zu einem „mobilen“ Bürgerdialog in den Kemptener Ortsteil Lenzfried ein.

Auf die rund 20 interessierten Bürgerinnen und Bürger, darunter auch die SPD-Stadträtin Katharina Schrader, warteten die FW-Stadträte Hans-Peter Hartmann, Alexander Hold, Joachim Saukel, Alexander Buck, Annette Hauser-Felberbaum und Thomas Landerer.

Den Rundgang durch Lenzfriedmoderierte der Fraktionsgeschäftsführer der Freien Wähler Stefan Keppeler. Gestartet wurde am Kirchen- und Siedlerweg, wo der Straßenzustand in Augenschein genommen wurde. Schon seit geraumer Zeit monieren Anwohner dort den äußerst schlechten Zustand der Straßendecken. „Wenn die Bauarbeiten im Bereich Höhenweg/Kirchenweg beendet sind, sollten in diesem Zuge auch die Fahrbahndecken dieser beiden Straßen neu gemacht werden“, schlägt Stadtrat Saukel vor.

Ebenfalls begutachtet wurde das letzte Teilstück der Ostbahnhofstraße, bevor dieses als Fußweg in die Lenzfrieder Straße mündet. Auch hier sollte nach Einschätzung der Freien Wähler der Straßenbelag erneuert werden. Für stark verbesserungswürdig halten Anwohner und Freie Wähler die gegenwärtige Abbiegesituation an der Haltestelle/Wendeplatte Ostbahnhofstraße/Alte Bleiche. Hier entstand ein Provisorium, das Autofahrer beim Rechtsabbiegen von der Ostbahnhofstraße in die Alte Bleiche dazu zwingt, sehr stark nach links auszuholen. „Dieses Provisorium bedarf dringend einer verkehrstechnischen Nachschärfung“, so Keppeler.

Klosteranlage und Wohnbebauung

Im Anschluss begab sich die Gruppe zum Kloster Lenzfried. Von allen Anwesenden wurde die Umgestaltung des Klostergartens Lenzfried, einschließlich der Sanierung der Mariensäule, als äußerst gelungen empfunden.

Bei der Betrachtung der Klosteranlage war es den anwesenden Stadträten der FW wichtig zu betonen, dass bei der Entscheidung über die weitere Nutzung der Klosteranlage die Bürger mitbeteiligt werden müssen. „Es soll eine Arbeitsgruppe entstehen, in der selbstverständlich auch die Vertreter der Lenzfrieder Vereine, Verbände, der Schule und des Kindergartens sowie der Kirche mit eingebunden sind“, so Keppeler.

Ein kurzer Abstecher führte die Gruppe zur ehemaligen Außenstelle der Maria-Ward-Schule im Gerhardinger Weg, die zeitnah abgerissen wird und an deren Stelle die BreFa Bauunternehmung GmbH eine Wohnanlageauf 9.000 Quadratmetern mit bezahlbarem Wohnraum (Wohnungen mit zwei bis 3,5 Zimmern) errichteten wird.

Wichtig war es einigen Bürgern an dieser Stelle zu erwähnen, dass der alte Baumbestand während der Bauphase zu schützen sei und grundsätzlich als Abtrennung zum Friedhof erhalten bleiben soll.

Grundschule wächst

Zum Abschluss begab man sich zum Ortskern von Lenzfried zwischen Konrad-Adenauer-Grundschule, Feuerwehrhaus und dem ansässigen Nahversorger. Angesprochen wurde die notwendige bauliche Erweiterung der Grundschule. Angedacht war, eine weitere Klasse in einem ausgelagerten Raummodul provisorisch unterzubringen. Dabei war zu befürchten, dass hierfür die Maibaumwiese in Beschlag genommen werden könnte.

Derzeit sei man aber bestrebt, eine andere Unterkunft für die Feuerwehr zu finden, so dass in dem vorhandenen Bestandsbau in direkter Nachbarschaft zur Konrad-Adenauer-Grundschule Raum für weitere Klassenzimmer entstehen könnte.

Auch interessant

Kommentare