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ELER-Förderung für Lautrach, Westerheim und Woringen

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Eine Frau vier Männer mit Schildern vor Podest
Amtsleiter Christian Kreye (rechts) vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben und Europaabgeordneter Markus Ferber (von links) übergaben in Krumbach die Förderbescheide an die Bürgermeister Reinhard Dorn (Lautrach), Christa Bail (Westerheim) und Jochen Lutz (Woringen). © Andreas Langer

Krumbach/Unterallgäu – Die drei Unterallgäuer Gemeinden Lautrach, Westerheim und Woringen erhalten zusammen 2.630.000 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Mit den Geldern werden Projekte und Maßnahmen gefördert, die den ländlichen Raum stärken sollen.

Wie das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in einer Pressemeldung mitteilt, erhält die Gemeinde Lautrach für die Neugestaltung des Ortsbereiches in Dilpersried 608.000 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds. Die Gemeinde Westerheim kann für die Umgestaltung der Dorfmitte in Günz mit 1.170.000 Euro planen; Woringen für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße „Schättele“ mit 852.000 Euro. Die entsprechenden Förderbescheide konnten Vertreter der Landkreisgemeinden am Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in Empfang nehmen.

Im Lautracher Ortsteil Dilpersried soll die Ortsstraße mit den Randbereichen erneuert sowie der Bachdurchlauf am Mantelbach durch einen neuen, ausreichend dimensionierten Durchlass ersetzt werden. Die Gemeinde Westerheim plant im Ortsteil Günz die Umgestaltung der Ortsmitte unter Einbeziehung einer Straßenbaumaßnahme sowie dem Neubau zweier Brücken. Zudem soll die Aufenthaltsqualität verbessert werden und der Platz in der Dorfmitte zu einem echten Dorfplatz aufgewertet werden. Im Weiler Scharteleslücke-Weidenbühl im Gemeindegebiet Woringens soll die Verbindungsstraße „Schättele“ ausgebaut werden. Die Straße befindet sich in schlechtem Zustand und weist Risse, Verformungen, Unebenheiten und größere Löcher auf.

Amtsleiter Christian Kreye vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben fand lobende Worte für die Gemeinden und die beauftragten Planer, was Grundlage und Bedingung sei, um von dieser „herausragenden Förderung“ zu profitieren. Kreye wünschte der Realisierung der Projekte viel Erfolg.

Europa stehe zum ländlichen Raum und mache das Versprechen wahr, die Landwirtschaft, den Naturraum und die Entwicklung des ländlichen Raums zu unterstützen, betonte Europaabgeordneter Markus Ferber, der sich freute, dass die ELER-Projekte quer durch Schwaben gehen. Das von der Europäischen Union geförderte Programm hat das Ziel, den ländlichen Raum zu stärken. Dazu gehört auch ein bedarfsgerechter ländlicher Wegebau.

Die diesjährige Auswahlrunde war die siebte in Bayern seit Einführung des ELER-Förderprogramms. Bayernweit werden diesmal insgesamt 45,8 Millionen Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. 9,26 Millionen Euro davon fließen nach Schwaben, gefördert werden hier 14 Projekte in 13 Gemeinden. (MK)

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