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Orte der Erinnerung in Benningen

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Einzelne Stele auf Wiese im Hintergrund Kapelle
Die neue Stele auf Höhe der ehemaligen Hammerschmiede mit Blick zur Riedkapelle. © Georg Frehner

Benningen - Seit geraumer Zeit stehen am Radweg von Memmingen nach Benningen, kurz vor der ehemaligen Riedmühle und auf Höhe der ehemaligen Hammerschmiede, zwei Stelen.

Aus den Arbeitskreisen „Handel, Gewerbe, Landwirtschaft“ sowie „Kultur und Geschichte“ der Dorferneuerung Benningen kamen Vorschläge und Maßnahmen zum Aufstellen von Erinnerungstafeln und Informationsschildern im Dorf beziehungsweise auf dem Gemeindegebiet. Der „Förderverein Benninger-Ried-Museum e.V.“ und der Heimatkreis haben dann eine Idee und die Konzeption vom „Historischen Verein Memmingen e.V.“ übernommen. Mit den Stelen „Memmingen – Orte der Erinnerung“ wird an ausgewählten Orten nicht nur an Gebäude, Ereignisse und Menschen erinnert, sondern auch ein Beitrag zum Verständnis der Gegenwart geleistet.

Als verbindende Elemente zwischen Stadt und Land kamen nun auf dem Gemeindegebiet Benningen zwei Stelen dazu. Auf einer Stele gibt es Informationen zur Riedmühle, der Hammerschmiede sowie zum historischen Grenzstein aus dem Jahre 1717. Auf der anderen Stele wird über das Hostienwunder und die Baugeschichte der Riedkapelle sowie über den ersten Wasserhochbehälter der Stadt Memmingen berichtet. Die Texte dazu schrieben Elfriede Bilgeri, Christoph Engelhard, Georg Frehner, Josef Hörberg, Franz Kustermann, Martin Mayer, Werner Schlauch und Manfred Sinner. Beim Aufstellen der Stelen wurde darauf geachtet, dass man beim Lesen des Textes auch gleichzeitig einen Blickkontakt zum Objekt hat. Große Unterstützung bei der Umsetzung bekamen die Initiatoren vom Förderverein Benninger-Ried-Museum und von Christoph Engelhard, Leiter des Stadtarchivs und 1. Vorsitzender des „Historischen Vereins Memmingen e.V.“ (gf)

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