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Bad Wörishofen: Neues Corona-Testzentrum in der Gästeinfo

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Von: Oliver Sommer

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Hier ins Bad Wörishofer Kurhaus zog das neue Testzentrum nun ein.
Hier ins Kurhaus zog das neue Testzentrum nun ein. © Oliver Sommer

Bad Wörishofen – Ab morgigem Mittwoch, 6. Oktober, gibt es ein weiteres Corona-Testzentrum in der Kneippstadt. Im Kurhaus bzw. innerhalb der Gästeinformation hat die Stadt Räumlichkeiten freigemacht, damit sich die Bürger auch hier testen lassen können.

Nachdem erst vor einiger Zeit die Teststation im Norden vom Eisstadion in die Max-Planck-Straße umgezogen war, hat die Stadt gemeinsam mit Ulrich Dollinger nun weitere Testkapazitäten geschaffen. „Die Teststation im Norden wird sehr gut angenommen“, berichtet Tim Hentrich. „Da ist sehr viel los“, weiß der Wirtschaftsförderer. Und es sei sehr schnell klar gewesen, dass man zusätzliche Kapazitäten in der Innenstadt anbieten müsse.

Vor allem der logistische Aufwand, die Gäste im Kurhaus und die Bürger, die sich testen lassen wollen, zu trennen, sei enorm gewesen. So wurden drei bzw. vier Testplätze in der Gästeinformation geschaffen, die optisch abgetrennt sind von den anderen Räumlichkeiten. Wobei die Testplätze auch barrierefrei erreichbar sind, wie Ulrich Dollinger ergänzt. Wer auf den Rollator angewiesen ist oder sich im Rollstuhl sitzend testen lassen möchte, wird von den Mitarbeitern über den Fahrstuhl zum Testzentrum geleitet. Man habe, so Tim Hentrich, auf die Nachfrage in der Bürgerschaft, aber auch seitens der Gäste in der Kurstadt reagiert und das weitere Angebot, zusammen mit Dollinger, der auch für anderen Teststationen verantwortlich zeichnet, realisiert.

Das neue Testzentrum nimmt am morgigen Mittwoch, 6. Oktober, offiziell seinen Betrieb auf und ist unter der Woche von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und zwischen 15 und 19 Uhr geöffnet, am Samstag von 9 bis 13 Uhr und am Sonntagnachmittag von 15 bis 19 Uhr. So haben auch Schüler die Möglichkeit, sich vor Schulbeginn am Montag testen zu lassen. Zum Einsatz kommt der beliebte und verlässliche Spucktest, so Dollinger. Man biete aber in der Gästeinfo auch den nicht ganz so beliebten Nasenabstrich an.

Der Test ist für alle unter Zwölfjährigen kostenlos, auch Schwangere oder Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren können sich einmal pro Woche kostenlos testen lassen.

Noch nicht ganz geklärt ist, so Dollinger, wie man es mit der Abrechnung der Tests handhaben wird, die ab dem 10. Oktober nicht mehr kostenlos sind für Menschen über 18 Jahren.

Voraussichtlich, so Ulrich Dollinger, werde ein Test bei ihm um die zehn Euro kosten. Dahin geht auch sein Appell an die anderen Testzentren-Betreiber, die Kosten nicht über Gebühr hochzutreiben. So könne auch ein älteres Ehepaar weiterhin zum Essen gehen und sich den Test leisten.

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