Bad Wörishofen hat ein neues Corona Testzentrum
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Die Einrichtung des Testzentrums stammt aus dem Kurhaus. Nicht nur damit greift die Stadt dem Betreiber des Testzentrums Ulrich Dollinger (hinten links) unter die Arme. Vor Ort verantwortlich ist Julia Böhm, hier zwischen Dollinger und Bürgermeister Stefan Welzel (hinten rechts).

Gerüstet für kühlere Temperaturen

Bad Wörishofer Corona-Teststation an neuem Standort

  • VonOliver Sommer
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Bad Wörishofen – Mit Sorge hatten die Bad Wörishofer Stadträte registriert, dass die Zahl der Teststationen in Bad Wörishofen rückläufig war. Angesichts des bevorstehenden Herbstes und der kühleren Temperaturen habe man das Testzentrum am Eisstadion aufgegeben, so Tim Hentrich. Nun ist der Betreiber Ulrich Dollinger neben das Kutschenmuseum in der Max-Planck-Straße umgezogen. Neben den zahlreichen Stellplätzen hat sich vor allem das Arbeitsklima für die Mitarbeiter verbessert.

Die Teststation am Bad Wörishofer Eisstadion hatte ein großes Einzugsgebiet. Bis vom Ammersee seien die Menschen angereist, erzählt Tim Hentrich. Auch viele Transitreisende auf dem Weg in den Urlaub nutzten das Angebot der Stadt. Schon eine Viertelstunde nach Abgabe Speichelprobe bzw. des Spucktests konnten die Menschen da zumeist negative Ergebnis in Empfang nehmen und sicher in die Arbeit oder den Urlaub fahren. Auch für die Schüler war das Angebot gedacht.

Allerdings, so Tim Hentrich, als Kümmerer für die Wirtschaft auch mit dem Testen beauftragt, funktioniere der Spucktest am besten bei Zimmertemperaturen, die man an den Hütten am Eisstadion zuletzt aber immer seltener hatte. Der bevorstehende Herbst und nicht zuletzt der Winter mit kühlen Temperaturen bedeute ein schlechtes Arbeitsklima für die Mitarbeiter und für den Test selbst. Deshalb, so Hentrich, habe man die Station dort aufgegeben und Ulrich Dollinger habe gemeinsam mit der Stadt eine neue Teststation eröffnet. Noch immer sei man auf der Suche nach Lokalitäten innerhalb der Kernstadt, doch mit dem Angebot im Norden wird auf alle Fälle der Bedarf für eine durchgängige Testung gedeckt.

Von 8 Uhr bis zur Mittagspause um 12 Uhr und nachmittags von 15 bis 19 Uhr ist die Teststation unter der Woche geöffnet, am Wochenende (Samstag und Sonntag) von 15 bis 19 Uhr. Damit erreiche man nicht nur ankommende Gäste, auch Schüler können sich so vor Wochenbeginn nochmals testen lassen.

Wichtig ist Hentrich, dass man auch im neuen Testzentrum den anerkannten und geschätzten Spucktest nutzt, der deutlich angenehmer ist als die Stäbchenmethode in Rachen oder Nase. Positiv wirkt sich für das neue Testzentrum auch die große Zahl an Stellplätzen aus. Nach wie vor gibt es das Testergebnis aber in Papierform – aktuell ist es technisch noch nicht möglich, das negative Testergebnis in die Warnapplikation hochzuladen.

Quelle: Kurier

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