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Bayern: So funktioniert die Krankenhaus-Ampel

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Die Krankenhaus-Ampel löst ab 2. September weitgehend die 7-Tage-Inzidenz ab.
Die Krankenhaus-Ampel löst ab 2. September weitgehend die 7-Tage-Inzidenz ab. © dpa

Bayern — Das Kabinett hat umfassende Änderungen bei der Corona-Bekämpfung bekanntgegeben. Die 7-Tage-Inzidenz wird abgelöst von der Krankenhaus-Ampel. Eine Übersicht.

„Beschränkungen des privaten und öffentlichen Lebens müssen nicht mehr von den reinen Infektionsinzidenzwerten abhängig gemacht werden. Die fortgeschrittene Impfkampagne erlaubt es, mit neuen Leitindikatoren einer Krankenhausampel vor allem die Belastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems in den Blick zu nehmen“, heißt es einleitend im Bericht der Kabinettssitzung vom 31. August.

Krankenhaus-Ampel als Indikator

Stufe Gelb ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. 

Stufe Rot ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen.

Bei Stufe Gelb kann die Bayerische Regierung weitergehende Maßnahmen, wie zum Beispiel Kontaktbeschränkungen oder
Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen sowie FFP2-Maskenpflicht und PCR-Test als Standard beschließen. Sobald Stufe Rot erreicht ist, wird die Staatsregierung neben den bereits für Stufe Gelb geltenden Regelungen umgehend weitere Maßnahmen verfügen.

Die neue 3G-Regel

Die 7-Tage-Inzidenz bleibt einzig allein Richtwert für die 3G-Regel relevant. Bei einer Inzidenz ab 35 kommt die umfassende neue 3G-Regel zum Einsatz. Sie regelt den Zutritt zu fast allen Indoor-Bereichen (Sportstudio, Museum, Bibliothek, Friseur, Gastronomie, Schwimmbäder usw.)

Lokale Corona-Nachrichten finden Sie in unserem Corona-Ticker.

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