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Bezirksmusikfest in Zaisertshofen: Jetzt wead gfeirat!

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Von: Melanie Springer-Restle

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Dieses Festzelt in Zaisertshofen haben die Flossachtaler Musikanten in den letzten Tagen für das anstehende Bezirksmusikfest errichtet.
Dieses Festzelt in Zaisertshofen haben die Flossachtaler Musikanten in den letzten Tagen für das anstehende Bezirksmusikfest von 25. - 28. Mai errichtet. © Lindner

Zaisertshofen - Am kommenden Mittwoch ist es so weit: Das 50. Bezirksmusikfest startet in Zaisertshofen. Fünf Tage lang dürfen sich Musikliebhaber von insgesamt 1.500 Musikanten unterhalten lassen. Von 25. Bis 29. Mai erwartet die Besucher ein prall gefülltes Programm.

Nach langem Bangen können die Flossachtaler Musikanten, die der offizielle Veranstalter des Bezirksmusikfests sind, aufatmen: Die etwa zweijährige Planungszeit des 16-köpfigen Festausschusses neigt sich dem Ende zu, die Pandemie stellt derzeit keine Bedrohung mehr dar und dem 50. Bezirksmusikfest steht nichts mehr im Wege. Viele fleißige Helfer haben in den letzten Tagen das Festzelt in Zaisertshofen aufgebaut.

Und am Mittwochabend, 25. Mai, geht es los mit den beiden Bands „De scho wieda“ und „Fäaschtbänkla“. Laut Johannes Linder, dem Ersten Vorstandsvorsitzenden der Flossachtaler Musikanten Zaisertshofen, sind hierfür bereits alle Tickets ausverkauft. Am Donnerstag gibt es – wie es sich für einen stattlichen Vatertag gehört - nicht nur Frühschoppen mit BOBO (Bezirks-Oldie-Blasorchester), sondern von 11 bis 17 Uhr einen Regionalmarkt mit „Allerlei aus der Heimat“. Hier können Besucher Produkte von Künstlern erwerben und mit den Fieranten ins Gespräch kommen. Ab 13 Uhr gibt es Blasmusik von befreundeten Kapellen der Flossachtaler Musikanten, Kapellen aus Tussenhausen, Mattsies, Bedernau und Haselbach.

Am Freitagabend spielt die Coverband „Lost Eden“ um 20 Uhr im Festzelt. Ab 12.30 Uhr spielen am Samstag die Bands „5er-Blech“, „eine kleine Dorfmusik“, „Brassaranka“, die „Brauhaus Musikanten“ sowie „Wüdaramusi“. Einlass ist bereits ab 11.30 Uhr.

Am Samstag spielen dann gleich mehrere Bands auf, unter anderem 5er-Blech, die Wüdaramusi, eine kleine Dorfmusik, Brassaranka sowie die Brauhaus Musikanten.

Auf die Frage unserer Redaktion, was sein persönliches Highlight ist, antwortet Lindner: „Das ist sicher der Sonntag mit dem Auftritt des Gemeinschaftschors und dem Umzug. Das Traditionelle eben.“ Der Sonntag beginnt mit einem Festgottesdienst um 11 Uhr, gefolgt von einem Frühschoppen im Zelt mit dem MV Breitenbrunn.

4.000 - 5.000 Besucher zu Spitzenzeiten erwartet

Insgesamt werden am Sonntag um 13 Uhr 1.500 Musikanten eine Reihe an Stücken zusammenspielen. Nach dem Gemeinschaftsauftritt stellen sich alle einzelnen Gruppierungen zum Umzug auf. „Wir haben über 80 Zugnummern“, sagt Lindner. Treue Besucher von Faschingsumzügen wissen, was das bedeutet: Es dauert eine Weile, bis der Umzug durch ist. 54 Kapellen, Schützen- und Sportvereine werden an den Zuschauern vorbeiziehen. Lindner rechnet am Sonntag mit 4.000 – 5.000 Besuchern.

Ab 17.30 Uhr sorgt dann Viera-Blech im Zelt für Stimmung. Bleibt nur noch zu hoffen, dass Petrus den Musikanten zum Umzug wohlgesonnen ist.

Noch ist die Festwiese in Zaisertshofen leer. Von 25. bis 28. Mai wird sie sich in ein Menschenmeer verwandeln.
Noch ist die Festwiese in Zaisertshofen leer. Von 25. bis 28. Mai wird sie sich in ein Menschenmeer verwandeln. © Lindner

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