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„Funken-Autoumzug“ bei den Schlossfunken Kirchheim

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Nach einem Auto-Korso haben die Schlossfunken den Kirchheimer Narrenbaum eingeweiht.
Nach einem Auto-Korso haben die Schlossfunken den Kirchheimer Narrenbaum eingeweiht. © Frehner

Kirchheim/Unterallgäu – Auch, wenn der diesjährige Fasching schon zum zweiten Mal weit entfernt von jenem Unterallgäuer Brauch ist, den wir kennen: Ganz nehmen lassen wollen sich die Faschingsvereine die fünfte Jahreszeit auch in diesem Jahr nicht. Einen Beweis lieferten unter anderem die Schlossfunken Kirchhheim.

Morgen ist Gumpiger Donnerstag. Einen Gaudiwurm, der sich ab 14.14 Uhr gerne in altbewährter Manier durch die Mindelheimer Innenstadt geschlängelt hätte, wird man morgen in der Maximilianstraße aber vergeblich suchen. Denn noch immer schiebt ­Corona Massenveranstaltungen einen Riegel vor.

Das heißt aber nicht, dass das Unterallgäu auf den Fasching gänzlich verzichtet. Wie auf zwei Faschings-Sonderseiten in der morgigen Printausgabe des Wochen KURIER nachzulesen ist, haben sich zahlreiche Vereine und Garden Gedanken gemacht, wie sie den Gemeinschaftsgedanken auch in diesem Jahr aufleben lassen.

Wenigstens einen Teil der Faschingstradition aufrechterhalten wollten auch die Kirchheimer Schlossfunken – und das mit einem coronakonformen „Funken-Autoumzug“: Mit einem „Auto-Korso“ ging´s am Sonntag ab 14.14 Uhr durch Kirchheim. Anschließend wurde am Rathausplatz der Narrenbaum traditionell eingeweiht. Auch der Gemeinschaftsgedanke kam dabei nicht zu kurz: Mit dabei waren nämlich nicht nur aktive Schlossfunken, sondern auch einige Ehemalige, dazu die Faschingsfreunde aus Mörgen, Bürgermeisterin ­Susanne Fischer und TSV-Vorstand Franz Schiegg.

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