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Millionenauftrag für die Firma Glass in Nassenbeuren

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Von: Marco Tobisch

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Im Süden Nassenbeurens, östlich der Hauptstraße, entstehen 29 Bauplätze.
Im Süden Nassenbeurens, östlich der Hauptstraße, entstehen 29 Bauplätze. © Tobisch

Mindelheim – 29 Häuslebauer dürfen in naher Zukunft ihren Traum vom Eigenheim in Nassenbeuren verwirklichen (der Wochen KURIER berichtete mehrfach). Auch in der letzten Stadtratssitzung stand das Baugebiet im Süden des Mindelheimer Ortsteils auf der Tagesordnung – mit letztlich erfreulichem Votum für die Firma Glass, die den Auftrag für erste Erschließungsarbeiten zugesprochen bekam.

In zwei Bauabschnitten soll Nassenbeuren in den nächsten Jahren östlich der Hauptstraße wachsen – der erste erfolgt schon zeitnah, der zweite in „ferner Zukunft“ laut Bauamt. Um das Angebot auch im ersten Bauabschnitt besser zu dosieren, baten die in Nassenbeuren ortsansässigen Stadträte Wolfgang Streitel und Fritz Birkle schon frühzeitig darum, auch diesen ersten Abschnitt in zwei Etappen umzusetzen. Zunächst werden 18 Bauplätze vergeben, danach weitere elf. Laut der Stadtverwaltung sind die Grundstücke zwischen 550 und 750 Quadratmeter groß. An der nördlichen und südlichen Grenze des Baugebietes kommen noch ein paar Quadratmeter dazu. Auch ein rund 200 Kubikmeter großes Regenrückhaltebecken ist vorgesehen.

Aufgabe des Stadtrates am Montag war es, den Auftrag für die Erschließungsarbeiten für den Bauabschnitt „BA 1.1“ – die ersten 18 Bauplätze – zu vergeben. Sieben Angebote dazu waren in den Sommerferien bei der Stadtverwaltung eingegangen, das günstigste legte die Firma Glass mit rund 1,3 Millionen Euro vor – und war damit zwölf Prozent günstiger als der zweitgünstigste Bieter. Im Glass-Angebot enthalten: 540.000 Euro für Kanäle, etwa die gleiche Summe für den Straßenbau und 223.000 Euro für Wasserleitungen. Alle Räte sprachen sich dafür aus, den Auftrag an die Firma Glass zu vergeben. Wie Stadtbaumeister Michael Egger auf Nachfrage sagte, werde die Firma Glass bereits übernächste Woche in Nassenbeuren loslegen.

Für den gesamten ersten Bauabschnitt rechnet die Stadt mit Erschließungskosten von rund 2,95 Millionen Euro.

Das Baugebiet liegt im Süden Nassenbeurens und wird von der verlängerten Kirchstraße und dem Triebweg begrenzt. Vor den Sommerferien hatte der Stadtrat bereits die Straßennamen für zwei Erschließungsstraßen im Neubaugebiet vergeben – „Am Schaucherbach“ und „Zum Alpenblick“ werden sie heißen.

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