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Regionalentwicklung Stauden (RES) bekommt neuen Namen

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Vorsitzender Peter Wachler und die scheidende Geschäftsführerin Claudia Schuster wandeln die RES in die ILE Stauden.
Vorsitzender Peter Wachler und die scheidende Geschäftsführerin Claudia Schuster wandeln die RES in die ILE Stauden. © Kleber

Unterallgäu - Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als aus Raider Twix wurde? Ähnlich wie dem bekannten Schokoriegel geht es jetzt der Regionalentwicklung Stauden: gleicher Inhalt, anderer Name – auch aus Vermarktungsgründen.

25 Jahre lang gibt es ihn schon, den interkommunalen Zusammenschluss der zwölf Staudengemeinden. Benannt war der eingetragene Verein bisher nach dem Hauptziel, der regionalen Entwicklung der Stauden (RES). Entwicklung heißt, die touristische Infrastruktur ausbauen, Naherholungsmöglichkeiten schaffen und die Verkehrs-und Versorgungsinfrastruktur stärken. Im gemeinsamen Austausch suchte man nach Strategien zur Stärkung des ländlichen Raums.

Die namentliche Transformation von RES zu ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) kommt nicht aus heiterem Himmel. Nach Auskunft des Vorsitzenden der RES, Peter Wachler sind mit einem auf Landesebene anerkannten, ländlichen Entwicklungskonzept auch Förderungen möglich. Die RES war damals ihrer Zeit voraus. Jetzt gibt es das Ganze auch als Raumentwicklungskonzept seitens des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums. In den vergangenen Monaten hat RES-Geschäftsführerin Claudia Schuster in allen beteiligten Stadt- und Gemeinderäten das neue, vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium begleitete Konzept für die künftige interkommunale Zusammenarbeit vorgestellt. Inzwischen liegen die zustimmenden Beschlüsse aller acht Vollmitglieder vor.

Nachbarschaftliche Hilfestellung bei dem komplexen Gründungsprozess der ILE Stauden haben Peter Wachler und Claudia Schuster von ihren Kollegen im Holzwinkel im westlichen Landkreis erhalten. Dort sei der Umwandlungsprozess von der bisherigen Regionalentwicklung hin zur neuen ILE bereits im Jahr 2019 angestoßen worden und mittlerweile abgeschlossen. Erst wenn die ILE Stauden eingerichtet und offiziell am Netz ist, kann auch die Stelle für den/die künftige ILE-Manager(in) ausgeschrieben werden. Diese „Umsetzungsbegleitung“ wird für zunächst sieben Jahre vom Amt für Ländliche Entwicklung bezuschusst. Sie wird laut Peter Wachler mit wesentlich umfangreicheren Aufgaben ausgestattet sein als die bisherige RES-Geschäftsführerin.

Claudia Schuster, ehemals Bürgermeisterin von Gessertshausen und seit 2017 mit der RES-Geschäftsführung betraut, wird sich für diesen Posten allerdings nicht bewerben, da sie sich inzwischen beruflich verändert hat. Zu den Vollmitgliedern zählen: Fischach, Gessertshausen, Langenneufnach, Markt Wald, Mickhausen, Mittelneufnach, Scherstetten und Walkertshofen Nur mit Stadt- und Ortsteilen vertreten sind Bobingen, Ettringen, Großaitingen und Schwabmünchen.

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