3.400 Enten schickte der Rotary Club am Sonntag wieder auf die Reise beim Entenrennen durch den Wörthbach.
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3.400 Enten schickte der Rotary Club am Sonntag wieder auf die Reise durch den Wörthbach.

Drittes Entenrennen auf dem Wörthbach

Quietsche-Enten bringen Glück: So lief das beliebte Rennen in Bad Wörishofen

  • VonOliver Sommer
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Bad Wörishofen – Die wohl bekanntesten Enten der Welt haben entweder kein Glück oder geben nichts ab von ihrem Geld. Dass die quakenden Zeitgenossen sehr wohl Glücksbringer sind und anderen helfen, bewiesen 3.400 von ihnen am vergangenen Wochenende beim dritten Entenrennen auf dem Wörthbach. Rund 15.000 Euro kamen so für den guten Zweck zusammen, auch wenn Donald und Dagobert Duck fehlten. Am Renntag selbst war nur einer der 15 Hauptpreisgewinner vor Ort, um seinen Gewinn abzuholen.

Wie eine gelbe Welle sauste das Gros der Quietscheenten den Bad Wörishofer Stadtbach entlang, kaum dass sie in ihrem Element waren. Gut eine Stunde vor dem von Manfred Guggenmos herunter gezählten Start hatten die Mitglieder des Rotary Clubs die durchnummerierten Enten in die Kippschaufel des Teleskopladers befördert, der für einen gerechten Start sorgen sollte. Kurz vor dem Start ergriff dann der seit gut einem Monat amtierende Präsident der Bad Wörishofer Rotarier das Wort, erklärte den Ablauf des Rennens und zählte dann den Countdown zum Start. Mit einem großen Platschen fielen die 3.400 Enten oberhalb des Guggerhauses in den Wörthbach und steuerten ihrem Ziel am Kurtheater zu.

Schon am Abend vorher sei man komplett ausverkauft gewesen, erzählt Viktoria Lofner-Meir, die vor vier Jahren die Idee zu diesem Wohltätigkeitsevent hatte. Dank der verkauften Rennlizenzen „kann der Rotary Club Bad Wörishofen auf einen Reinerlös von rund 15.000 Euro, den wir für konkrete Projekte von Flutopfern und heimischer Vereine spenden können, hoffen“, so ­Lofner-Meir.

Nicht einmal 20 Minuten nach dem Start kamen die meisten der Enten auch schon am Ziel an, aufgrund des etwas höheren Wasserspiegels des Wörthbaches war heuer auch die Fließgeschwindigkeit höher. Nach der Erfahrung der vergangenen Jahre hatte man mit einer guten halben Stunde gerechnet, die die schnellsten Schwimmvögel brauchen würden. Unterstützung bekamen die Rotarier von der Jugend des Fischereivereins, die den Enten Beine machten und beim Abfischen halfen. Aber nicht nur, dass die Jugend diese Arbeit ehrenamtlich übernahm, die ihnen zugedachte Spende aus dem Erlös gaben sie direkt weiter für die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal, berichtet Lofner-Meir gegenüber dem Wochen KURIER. Wie berichtet, kooperiert der Rotary Club Bad Wörishofen mit dem RC Remagen-Ahrtal; die Gelder sollen für den Umbau eines Wohnheims eingesetzt werden, in dem Menschen mit Behinderung bei der Flutwelle ertrunken waren. Dafür gibt es keine Fördergelder oder Unterstützung des Staates.

„Wir konnten von der Ente mit der Nummer 39 bis zur Nummer 3.365 Gewinner ermitteln“, so die ehemalige Präsidentin des Rotary Clubs. Allerdings waren von den Gewinnern der 15 Hauptpreisen (Wert über 150 Euro) lediglich einer bzw. eine, ein Mädchen mit ihren Eltern, bei der Preisvergabe anwesend. „Sie freuen sich über ein Wochenende auf Guggi‘s Alm, wo sie mit insgesamt zwölf Personen feiern können“, sagt Lofner-Meir. Im Ziel umringten zahlreiche Schaulustige das Team der Rotarier, die, angeführt von ihrem Präsidenten Manfred Guggenmos zunächst die Gewinner herausfilterten und dann die restlichen, etwas später im Ziel angekommenen Enten abfischten.

Alle Preise mit den Gewinnnummern sind auf der Website des Rotary Clubs veröffentlicht unter bad-woerishofen.rotary.de unter dem Punkt „Neues aus dem Club“ . Die Preise können bis Ende November im Autohaus Jäckle in der Kirchdorfer Straße 80 abgeholt werden.

Rubriklistenbild: © Oliver Sommer

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