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Sanierung der Burgruine Laubenbergerstein bringt Heimatverein Immenstadt ans Limit

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heimatverein Immenstadt 2022
Vorstandschaft des Heimatvereins Immentadt mit Beisitzern © Claudia Sauter

Immenstadt – Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Immenstadt wurde auch über die aufwendige Sanierung der Burgruine Laubenbergerstein diskutiert.

Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Immenstadt im Museum Hofmühle blickte der Vorsitzende Richard Schindele in seinem Bericht – bedingt durch die Corona-Pandemie – auf die Arbeit der letzten drei Jahre seit der Hauptversammlung 2019 zurück.

Schindele berichtete über die Neuanschaffungen im Museum Hofmühle, die Sonderausstellungen und Vorträge, die Einführung der neuen Museums-App, die Burgruine Laubenbergerstein, die Vereins­aktivitäten und die im Herbst 2019 im Immenstädter Schloss mit einem Festabend begangene 100-Jahrfeier des Vereins samt umfangreicher Festschrift.

Er dankte für die Mitarbeit in der Vorstandschaft den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Markus Beer (Kassier bis 2019, dann Beisitzer) sowie Kassiererin Carola Bauckhage. Beisitzerin Rita Bernstein berichtete über die Aktivitäten der offenen Volkstanzgruppe, die jeweils am dritten Dienstag im Monat im Gemeindesaal der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Immenstadt zum Proben zusammenkommt und sich auch zu Fahrten zu Volkstanztreffen in ganz Bayern und zu Wanderungen im Oberallgäu getroffen hat.

Eine Erhöhung des seit 25 Jahren unveränderten Mitgliedsbeitrags von 15 auf 20 Euro jährlich wurde von der Versammlung einstimmig beschlossen.

Burgruine Laubenbergerstein

Darüber hinaus wurde über die aufwendigen Sanierungsarbeiten an der Burgruine Laubenbergerstein diskutiert. Ehrenvorstand Walter Kössel sowie weitere Redner hoben die langjährigen Aktivitäten des Heimatvereins für den Erhalt der Burgruine und die zur Belebung durchgeführten Veranstaltungen, wie Burgfeste oder Führungen, hervor.

In allen Redebeiträgen kam aber zum Ausdruck, dass der Erhalt der Bausubstanz der Burg, die erheblichen Kosten und die vielen ehrenamtlich für den Erhalt der Burg erbrachten Stunden die finanziellen und personellen Möglichkeiten des Vereins übersteigen.

Die von Notar a.D. Ralf Kellner geleiteten Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse: Richard Schindele (Vorsitzender), Winfried Ecker (Stellvertretender Vorsitzender), Andrea Burger (Kassiererin) und Martina Repsch (Schriftführerin). Als Beisitzer wurden von der Vorstandschaft Rita Bernstein, Stefan Dylus, Georg Effinger und Wolfgang Sauter berufen.

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