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Horror-Unfall in Schwandorf: Ein Mann starb später in der Klinik.

Horror-Unfall

Passat überschlägt sich mit Tempo 160 auf Brücke! Polizist: „Habe ich noch nie erlebt“

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In der Nacht kam es zu einem schrecklichen Unfall in Schwandorf. Anwohner wurden durch einen lauten Aufprall aus dem Schlaf gerissen.

Schwandorf - Heftig krachte es gegen 22.15 Uhr am Montagabend in Schwandorf in der Oberpfalz. Wie die Agentur News5 berichtete, blieb die Tachnonadel des Wracks bei 160 stehen. Der Unfallort, die Adenauerbrücke, sah aus wie ein Trümmerfeld, auch das Geländer der Brücke wurde schwer beschädigt. Ein 25-jähriger Insasse wurde laut mittelbayerische.de so schwer verletzt, dass er später im Regensburger Klinikum verstarb. Dorthin wurde er als Notfallpatient noch von einem Rettungshubschrauber hingeflogen. Ein 33-Jähriger wurde ebenfalls erheblich verletzt. Beide Männer sollen nach Information der Mittelbayerischen aus Tschechien stammen. 

„Die fahren hier wie die Blöden“

Der Unfall überraschte die unmittelbaren Anwohner der Brücke keineswegs, wie News5 vor Ort erfuhr. "Die fahren hier wie die gesengten Säue, aber die Polizei macht nichts, nicht einmal ein Blitzer wird aufgestellt", klagte eine Frau. Eigentlich sind auf der Brücke maximal 50 Stundenkilometer erlaubt. Ein Rentner wurde aus dem Schlaf gerissen: „ "Es hat so richtig gescheppert, da habe ich gedacht, ein Gewitter kann es nicht sein, dann bin ich raus und habe den Unfall gesehen.“ Es sei ein Wunder, dass nicht schon vorher etwas passiert sei. „Die fahren hier wie die Blöden“, so der Senior. 

Horror-Unfall in Schwandorf: Ein Toter

Polizist: In meiner Laufbahn noch nicht erlebt

Erschüttert zeigte sich auch ein Polizist gegenüber News5. „In meiner Laufbahn habe ich einen solchen Unfall in diesem Ausmaß noch nicht erlebt“. Es sei ein Glück, dass kein Fußgänger auf der Brücke unterwegs gewesen sei. „Er wäre von den Trümmerteilen erfasst worden“, vermutet der Beamte. Auch für den Rettungsdienst-Einsatzleiter Thomas Diegel war der Unfall ein außergewöhnlicher Einsatz: „Mit dieser Wucht kommt es innerorts sehr selten vor.“ 

Ein Gutachter soll nun ermitteln, wie schnell das Auto wirklich unterwegs war. Im Einsatz waren drei Rettungswagen, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber. 

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