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Mehmet Ö. hat nach Überzeugung der Strafkammer im vergangenen Juni seine Tochter mit 68 Messerstichen getötet.

Revision im Mordprozess um tote Büsra eingelegt

Schweinfurt - Gegen das Urteil im Prozess um den Mord an der 15-jährigen Büsra aus Schweinfurt haben die Anwälte des angeklagten Familienvaters Revision eingelegt.

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Tochter mit 68 Messerstichen hingerichtet

Das sagte die Vorsitzende Richterin in dem Verfahren vor dem Landgericht Schweinfurt, Elisabeth Ott, am Donnerstag. Nun wird der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entscheiden, ob der Prozess neu aufgerollt werden muss. Der 46 Jahre alte Türke Mehmet Ö. hat nach Überzeugung der Strafkammer im vergangenen Juni seine Tochter mit 68 Messerstichen getötet. Dafür war eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt worden.

Wut, verletzte Eitelkeit und Verlustangst sollen die Motive für die Bluttat in einem Schweinfurter Mehrfamilienhaus gewesen sein - das jedenfalls hatte Ott bei ihrer Urteilsverkündung am 10. März gesagt. Büsra hatte einen Freund, das habe der Dönerverkäufer nicht ertragen. Der depressive Mann hatte gestanden, das älteste seiner drei Kinder erstochen zu haben.

Bisher liegt den Verteidigern nach Otts Worten noch keine schriftliche Urteilsbegründung vor - erst dann könnten sie ihre Revisionsgründe darlegen.

dpa

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