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Abtransport nach dem Massenunfall:  Mitarbeiter eines Abschleppdienstes verladen auf der A 3 bei Helmstadt ein Lkw-Wrack.

Massenkarambolage auf der A3 bei Würzburg

Würzburg  - Bei einer Massenkarambolage von acht Lastwagen, vier Autos und einem Reisebus auf der schneeglatten Autobahn 3 sind Freitagmorgen sieben Menschen verletzt worden. Lebensgefahr bestand bei keinem.

Die meisten der 40 jugendlichen Busreisenden aus Holland kamen mit dem Schrecken davon. Nach Angaben der Polizei zogen sich sechs von ihnen aber leichte Blessuren zu - fünf wurden ambulant behandelt, einer musste im Krankenhaus bleiben. Weniger Glück hatte ein 40 Jahre alter Lastwagenfahrer, der in seinem Führerhaus eingeklemmt wurde. Wie die Polizei mitteilte, brauchte die Feuerwehr mehr als eine Stunde, um den Mann aus dem Wrack zu befreien. Mit mittelschweren Verletzungen kam er ins Krankenhaus. Die Fahrgäste des Busses wurden mit Kleinbussen nach Würzburg gebracht und dort versorgt und betreut.

Zwei schwere Unfälle innerhalb kürzester Zeit

Gegen 1.00 Uhr war es nahe Helmstadt (Landkreis Würzburg) innerhalb kürzester Zeit zu zwei schweren Unfällen in Richtung Würzburg gekommen. Auslöser war ein Sattelzug, der auf schneeglatter Fahrbahn in die Leitplanken prallte. In der Folge stießen zunächst fünf weitere Lastwagen und zwei Autos zusammen. Kurz darauf krachte es dann wieder am Ende des sich bildenden Staus. Dort fuhren zwei Autos, zwei Sattelzüge und ein Reisebus ineinander. Die Blechschäden schätzte die Polizei auf 350 000 Euro.

Sechs Stunden blieb die Fahrbahn in Richtung Würzburg komplett gesperrt. Auf bis zu acht Kilometern Länge ging zeitweise nichts mehr; Autofahrer saßen stundenlang fest. Rettungskräfte kümmerten sich bis in den Vormittag hinein mit einem Kran um die Bergung der Wracks. Als diese Arbeiten beendet waren, sorgte der einsetzende Wochenendverkehr dafür, dass Autofahrer weiterhin nur langsam voran kamen.

dpa

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