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Bei einem Schlittenunfall wurde ein 50-jähriger Salzburger schwer verletzt. Seine Hilferufe blieben zunächst ungehört.

Schwerer Schlittenunfall: 50-Jähriger verletzt

Piding/Urwies - Bei der Abfahrt von der Moaralm ist ein 50-jähriger Salzburger mit seinem Schlitten gegen einen Baum geprallt. Schwer verletzt wählte er den Notruf - doch die Retter konnten ihn zunächst nicht finden.

Der Mann fuhr am Mittwochnachmittag mit seinem Holzschlitten die Rodelbahn von der Moaralm hinunter. Nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes ist die Bahn eigentlich gut eingefahren. Trotzdem kam der 50-Jährige von der Strecke ab, stürzte über die Böschung und prallte gegen einen Baum. Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr auf der Baumannstraße in einer großen Linkskurve, wo der Schlossweg einmündet.

Dort blieb der Mann mit schweren Verletzungen an Bauch und Becken liegen und schaffte es noch, den Notruf zu wählen. Die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger machten sich sofort auf den Weg, auch der Rettungshubschrauber "Christoph 14" flog los. Doch die Retter suchten zunächst vergeblich nach dem Schwerverletzten.

Schwerer Schlittenunfall

Schwerer Schlittenunfall vor Moaralm

Per Telefon musste das Opfer der Leitstelle sagen, ob sich der Hubschrauber nähert oder entfernt - doch der erste Suchflug wurde ohne Erfolg abgebrochen. Dann fuhr sich auch noch eines der Fahrzeuge der Bergwacht im Schnee fest. Das war vielleicht das Glück des 50-Jährigen - denn in diesem Moment hörten die Retter seine Schreie.

Der Hubschrauber-Notarzt eilte vom Tallandeplatz in Unterberg zu dem Salzburger. Der Mann wurde dann vor Ort medizinisch versorgt, per Schaufeltrage auf die Forststraße transportiert und in den Luftrettungssack umgelagert. Im Geländefahrzeug brachte ihn die Bergwacht anschließend ins Tal, wo er in den Hubschrauber eingeladen und zum Salzburger Unfallkrankenhaus geflogen wurde. Acht Bergwachtleute waren rund eineinhalb Stunden lang gefordert.

mm

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