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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A8 wurden am Sonntag mehrere Menschen verletzt.
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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A8 wurden am Sonntag mehrere Menschen verletzt.

Autobahn stundenlang gesperrt

Schwerer Unfall auf A8: Keine Rettungsgasse und Urlauber auf der Fahrbahn

Ein schwerer Unfall auf der A8, ein kilometerlanger Stau - und wieder keine Rettungsgasse. Am Sonntag krachte eine Salzburgerin mit ihrem Auto in das Stauende vor ihr. Die Retter hatten Mühe zu ihr vorzudringen.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei am Spätnachmittag zwischen der Anschlussstelle Schweinbach und Bergen in Richtung München. Die junge Salzburgerin (32) fuhr auf der linken Spur. Den Stau vor ihr sah sie zu spät und fuhr wohl nahezu ungebremst auf das vor ihr stehende Auto, einen BMW, und im weiteren Verlauf auf einen Mercedes auf. Der BMW wurde durch den Aufprall nach rechts gegen einen Volvo geschleudert.

Die Salzburgerin sowie fünf weitere Personen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer bzw. lebensbedrohlich verletzt. Mehrere Rettungsfahrzeuge und ein Hubschrauber waren im Einsatz. Allerdings hatten die Fahrzeuge wieder einmal Mühe, zu den Verletzten zu gelangen. Durch den Rückstau waren viele Reisende aus ihren Wagen gestiegen und behinderten die Rettungskräfte dadurch. Außerdem bildeten zahlreiche Autofahrer keine Rettungsgasse.

Aus diesem Anlass erinnert die Polizei noch einmal daran, dass das Nicht-Bilden einer Rettungsgasse zu einem Bußgeldverfahren führt. Und auch das Betreten der Fahrbahn bei einem längeren Stau ist nicht erlaubt und wird mit einem Verwarnungsgeld geahndet.

Durch den Unfall musste die Autobahn in Richtung München für fast drei Stunden gesperrt werden, es bildeten sich lange Staus. Im Einsatz war unter anderem die Feuerwehr Siegsdorf. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden im oberen fünfstelligen Bereich.

mm/tz/fib/FDL

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