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Nach dem Unfall: Eines der Rennräder liegt demoliert auf der Straße.

Sechs Unfallopfer müssen in Klinik

Autofahrer rast in Radler-Gruppe - ein Toter

Altötting - Bei einem tragischen Unfall nahe Altötting ist ein 61-Jähriger ums Leben gekommen. Ein Autofahrer rast in eine Gruppe Radler und verletzt sechs weitere Personen.

Ein tragischer Unfall hat sich am Mittwochabend nahe Altötting ereignet. Ein Auto ist in eine Gruppe von Rennradfahrern gerast. Dabei kam ein 61-Jähriger ums Leben. Sechs weitere Männer wurden verletzt, zwei von ihnen schwer, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein Radfahrer blieb unverletzt.

Die achtköpfige Gruppe aus der Region Salzburg war zwischen Altötting und Burgkirchen an der Alz unterwegs. Kurz vor der Gemeinde Kastl näherte sich von hinten der Wagen des 33 Jahre alten Unfallverursachers. Aus ungeklärter Ursache fuhr er gegen 21.30 Uhr in die Gruppe.

Alle Verletzten müssen in Klinik

Für den 61-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Eines der anderen Opfer wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen, die anderen Verletzten kamen ebenfalls in Krankenhäuser. Der Autofahrer leistete bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe, wurde aber dann selbst betreut, weil er einen Schock erlitten hatte. Eine Blutentnahme bei ihm ergab keine Hinweise auf Alkoholeinfluss.

Die Rennräder waren in der Dunkelheit beleuchtet, die Fahrer trugen Helme. Wie die Polizei bestätigte, waren die Radler auf der Straße unterwegs, obwohl neben ihr ein beschilderter Fahrradweg verläuft. Rechtlich hätten sie diesen Weg eigentlich nutzen müssen. Die Polizei ermittelt nun zur Unfallursache. Auch die Staatsanwaltschaft Traunstein wurde eingeschaltet.

dpa

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