Drei Verletzte

Audi hebt ab und kracht auf Geldtransporter

Felden/Übersee - Wie auf einem Schlachtfeld sah es am Dienstagnachmittag auf der A8 zwischen Felden und Übersee aus. Ein Audi wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert.

Nach einer Berührung mit einem Lkw war es um den Audi geschehen: Das Fahrzeug wurde trotz Vollbremsung auf die Gegenfahrbahn geschleudert, die drei Insassen kamen alle mit Verletzungen ins Krankenhaus.

Der Fahrer musste mit dem Helikopter ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg gebracht werden. Er erlitt ebenso wie ein weiterer Mitfahrer schwere Blessuren, der Beifahrer lediglich leichte. Alle konnten sich aber noch selbstständig aus dem Auto befreien. Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat bereits einen Sachverständigen beauftragt, der nun ein unfallanalytisches Gutachten erstellen soll. Wie unser Partnerportal rosenheim24.de berichtet, lagen auf gut 250 Metern Länge Fahrzeugteile herum.

Die A8 in Richtung München war nach dem Unfall gut drei Stunden für den Verkehr gesperrt. Grund waren die vielen Teile, die verteilt auf der Straße lagen. Der Audi landete auf einem Geldtransporter und rutschte danach noch weiter auf der Gegenspur. Der Transporter konnte seine Fahrt ebenfalls nicht mehr fortsetzen. Ein Ersatzfahrzeug musste kommen.

Durch herumfliegende Teile wurde auch der Mercedes eines 81-jährigen Innsbruckers so beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen und den Einrichtungen an der Autobahn wird momentan auf 125.000 Euro geschätzt.

Davon entfallen allein 100.000 Euro auf den Unfall-Audi. Von den Feuerwehren aus Bernau, Prien und Übersee waren 60 Leute am Unfallort im Einsatz.

Nach dem Unfall verbreitete sich zudem das Gerücht, dass es sich bei dem Audi um ein Testfahrzeug handeln solle. Die Polizei schloss dies aber aus und betonte, dass der Unfall nicht während einer Testfahrt passierte. Allerdings handelt es sich bei dem Audi um ein Werksfahrzeug.

ahi

Rubriklistenbild: © dpa

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