Schwerer Unfall auf der A8: Stau

Rohrdorf - Ein tödlicher Unfall hat sich am Dienstag in der Früh auf der A8 ereignet: Ein Mann (50) hatte ein Stauende übersehen und wurde mit seinem Audi von der Fahrbahn geschleudert.

Am Dienstagvormittag hatte sich auf der A 8 aufgrund einer Baustelle an der Anschlussstelle Rosenheim ein Rückstau in Fahrtrichtung München gebildet. Gegen 8.45 Uhr - zu dieser Zeit war der Rückstau etwa zwei Kilometer lang -  näherte sich ein 50jähriger aus dem Landkreis Traunstein mit seinem Audi dem Stauende.

Er nahm dies jedoch offenbar zu spät wahr und versuchte noch nach rechts auszuweichen, touchierte den vor ihm auf dem linken Fahrstreifen befindlichen Volvo einer 43-Jährigen aus der Region. Dann schleuderte er gegen das Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen befindlichen slowenischen Lkw, wobei das Fahrzeugdach des Audi abgerissen wurde, und kam schließlich von der Fahrbahn ab. Der Audi durchbrach einen Wildschutzzaun und kam nach ca. 50 m in einem angrenzenden Acker zum Stehen.

Der 50-Jährige, der sich alleine im Audi befand, wurde bei dem Unfall sofort getötet. Die Volvo-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer des Lkw, ein 64jähriger Slowene, wurde nicht verletzt.

Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Die Feuerwehren Pfraundorf und Rohrdorf sicherten die Unfallstelle unterdessen ab. Zur Klärung des genauen Unfallgeschehens wurde von der Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Gutachtens angeordnet. Der Gesamtschaden beträgt ca. 40000 Euro. Nach der Reinigung der Unfallstelle durch die Feuerwehren konnte die Unfallstelle gegen 11 Uhr wieder freigegeben werden.

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