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Schwimmbad-Unfall: Sechs verletzte Kinder

Königsbrunn - In einem Schwimmbad im nordschwäbischen Königsbrunn ist es zu einem schweren Badeunfall gekommen. Sechs Kinder verletzten sich auf einer Rutsche - die Polizei ermittelt.

Die vier Jungen und zwei Mädchen waren als erste am Montag gegen 10.30 Uhr auf eine der Rutschen in der Königstherme gestiegen. Doch als sie unten mit viel Schwung ankamen, erlebten sie eine schmerzhafte Überraschung: Jemand hatte vergessen, die Plexiglasscheibe am Rutschenausgang zu entfernen. Die Kinder prallten mit voller Wucht dagegen.

Da die Rutsche im Außenbecken des Schwimmbads endet, soll die Plexiglasscheibe verhindern, dass Menschen oder Tiere nachts über die Rutsche ins Innere des Schwimmbad klettern können. Ob ein Mitarbeiter fahrlässig gehandelt hat oder die Rutsche noch nicht freigegeben war, als die Kinder sie schon benutzten, ermittelt jetzt die Polizei. Fünf Kinder mussten mit ihren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, bis auf einen Jungen sind inzwischen alle wieder entlassen.

Die Königstherme in Königsbrunn wirbt im Internet mit ihren Rutschen. Neben der Familienrutsche, gibt es auch eine "Black-Hole-Rutsche", ein 100 Meter langer dunkler Tunnel, in dem Blitze zucken. Die "Turborutsche" sorgt laut Eigenwerbung auf 60 Metern für einen "Geschwindigkeitskick, der faszinierend und atemberaubend zugleich ist".

pv

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